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Rohstoffaufbereitung (Universitätslehrgang) |
Ziel und Zielpublikum
Im Universitätslehrgang Rohstoffaufbereitung werden Personen, die sich mit der Aufbereitung und Veredlung primärer und sekundärer Rohstoffe beschäftigen oder zukünftig beschäftigen wollen, thematisch umfassend ausgebildet.
Er richtet sich an (auch fachfremd) qualifiziertes Fachpersonal und (zukünftige) Führungskräfte im Bereich der rohstoffproduzierenden und -verarbeitenden Industrie, des Anlagen- und Maschinenbaus, von Dienstleistern und Forschungseinrichtungen wie auch Behörden, die sich berufsbegleitend
Inhalte
- Grundlagen aus Physik, Chemie, Mineralogie und Geologie
- Grundlagen der Aufbereitungskunde
- Aufbereitungstechnische Erfolgsrechnung
- Rechtliche und sicherheitstechnische Aspekte
- Umweltschutz, Anlagen- und Prozesssicherheit
- Aufbereitungstechnisches Laborpraktikum
- Spezielle Aufbereitung primärer und sekundärer Rohstoffe
- Exkursionen
Kompetenzen
Die Absolventen des Lehrganges sind qualifiziert, betriebliche Aktivitäten im Bereich der Aufbereitung unternehmensintern und -extern zu initiieren, zu planen und zu organisieren, betriebliche Probleme zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten, Planungsarbeiten zu begleiten, auszuschreiben, umzusetzen und zu koordinieren bzw. Maschinen und Anlagen in Betrieb zu nehmen, abzunehmen und im Regelbetrieb zu betreiben.
Voraussetzungen
Voraussetzungen für die Zulassung zum Lehrgang sind:
- der erfolgreiche Abschluss eines ingenieurwissenschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Bachelor-, Master- oder Diplomstudiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen Universität oder anderen anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung, oder
- der Nachweis einer gleichzuhaltenden fachlichen Qualifikation im Bereich Rohstoffaufbereitung. Über das Vorliegen dieser Voraussetzungen entscheidet der Lehrgangsleiter im Rahmen eines Aufnahmegespräches.
Die Teilnehmerzahl sollte grundsätzlich 15 Personen nicht übersteigen.
Abschluss
"Akademische Aufbereitungstechnikerin" bzw. "Akademischer Aufbereitungstechniker" |
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Ressourcenmanagement und Verwertungstechnik (Universitätslehrgang) |
Ziel und Zielpublikum
Der Universitätslehrgang Ressourcenmanagement und Verwertungstechnik hat zum Ziel, Personen, die Führungsaufgaben im Bereich der Abfallwirtschaft, der Entsorgungstechnik und dem Recycling wahrnehmen, thematisch umfassend auszubilden.
Inhalte und Studienschwerpunkte
Die Inhalte konzentrieren sich auf betriebswirtschaftliches, technisches und rechtliches Wissen sowie Managementkenntnisse. Aufgrund der mit dem Lehrgang verbundenen Themenkreise - Unternehmen, Technik, gesetzliche Rahmenbedingungen und Markt - erfolgt ein hoher Grad an interdisziplinärer Vernetzung der Lehrveranstaltungen.
Konkrete Themen sind: Verfahrenstechnische Grundlagen, Aufbereitung von sekundären Roh- und Brennstoffen, Umweltschadstoffe, Abfallrecycling (Glas, Papier, Baustoffe, feuerfest), Recycling von Metallen und Kunststoffen, Entsorgungslogistik und Recyclingnetzwerke, Deponietechnik, Energie- und Anlagenbilanzierung, Anlagen- und Prozesssicherheit, Umweltrecht (Abfallrecht), Internationales Umweltrecht, Anlagenrecht, Internationale und nationale gesetzliche Rahmenbedingungen mit Auswirkung auf die Recyclingwirtschaft, Industriebetriebslehre, Nachhaltigkeitsmanagement, Kreislaufwirtschaft, Öko-Controlling, Umweltmanagementsysteme, usw.
Kompetenzen
Die Absolventen sind qualifiziert in Unternehmen die strategische Positionierung vorzunehmen, Verwertungsprozesse entlang der Wertschöpfungskette unternehmensintern und -extern zu initiieren, zu planen, zu begleiten, zu führen und zu optimieren.
Voraussetzungen
sind der erfolgreiche Abschluss eines ingenieurwissenschaftlichen, naturwissen- schaftlichen oder sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor-, Master- oder Diplomstudiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen Universität, oder
ein gleichwertiger Abschluss an einer anderen anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung.
Abschluss
Master of Engineering |
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Nachhaltigkeitsmanagement (Universitätslehrgang) |
Ziel und Zielpublikum
Der Universitätslehrgang beschäftigt sich mit der nachhaltigen Entwicklung von Unternehmen im Spannungsfeld ökonomischer und ökologischer Fragestellungen. Die Verantwortung von Unternehmen in den Bereichen Nachhaltigkeit/CSR bei gleichzeitig steigendem Wettbewerbsdruck ist eines der wichtigsten Themen des Managements.
Die Ausbildung richtet sich daher insbesondere an Personen in einer verantwortlichen Managementposition bzw. an Nachwuchsführungskräfte, die sich mit Problemen des Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements auseinandersetzen und diese wertsteigernd weiterentwickeln.
Inhalte und Studienschwerpunkte
Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf den Fächern Betriebswirtschaft, Management&Führung sowie Nachhaltigkeitsmanagement mit seinen fachspezifischen Themen und Herausforderungen. Das sind Stoffstrommanagement, Corporate Social Responsibility, Umweltmanagementsysteme und Umweltrecht sowie Energiemanagement.
Die Ausbildung berücksichtigt dabei die Vielschichtigkeit des Themas Nachhaltigkeit.
Großer Wert wird darauf gelegt, Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, um die entscheidenden Fragen des Handelns in Organisationen beantworten und lösen zu können. Und dabei mit Führungs- und Kommunikationsfähigkeit zu überzeugen.
Kompetenzen
Die Ausbildung vermittelt Fach- sowie Methoden- und Sozialkompetenzen zum Aufbau und zur erfolgreichen Integration der Themen Ökologie/Nachhaltigkeit in die Unternehmensführung.
Nachhaltigkeitsmanagement bildet gleichzeitig ein Modul des MBA-Programms, in dem
speziell das interdisziplinäre Denken sowie Führungskompetenzen gefördert werden. Explizit gehören dazu die Anwendung von effizienten Führungsinstrumenten, Problemlösungs-, Präsentations- und Moderationstechniken sowie Kommunikation und Teamarbeit.
Voraussetzungen
Abgeschlossenes Bakkalaureatsstudium oder eine fünfjährige facheinschlägige Berufserfahrung.
Abschluss und Titel
Titel „Akademischer Nachhaltigkeitsmanager“
Zertifikat im Bereich des Umweltmanagements
Das Zertifikat ist nach den Kriterien der EN ISO/IEC 17024 ausgerichtet und durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend akkreditiert. |
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Recycling (Universitätslehrgang) |
Ziel und Zielpublikum
Im Universitätslehrgang Recycling werden Personen, die sich mit Recyclingaufgaben beschäftigen, thematisch umfassend aus- und weitergebildet. Vermittelt werden theoretisch fundiertes Wissen sowie praxisrelevante Kenntnisse.
Der Lehrgang richtet sich an qualifiziertes Fachpersonal und Führungskräfte im Bereich Recycling, die sich auf hohem Niveau berufsbegleitend weiterbilden möchten.
Inhalte und Studienschwerpunkte
Dieser Universitätslehrgang ist auf alle im Recyclingprozess wesentlichen Themen rund um Technologie, Markt und Unternehmen aufgebaut.
Inhalte sind technische Grundlagen aus Verfahrenstechnik und Metallurgie sowie dem Recycling unterschiedlichster Werkstoffe. Themen der Sicherheit und des internationalen Rechts mit ihren Auswirkungen ergänzen das Spektrum.
Grundlagen aus Markt und Unternehmen sowie Exkursionen zu Recylingbetrieben vervollständigen die Ausbildung.
Kompetenzen
Theoretisch fundiertes Wissen sowie praktische Qualifikation zur vernetzten Begleitung, Führung und Steuerung der Recyclingprozesse in Unternehmen.
Voraussetzungen
Abschluss eines Bachelor-, Master- oder Diplomstudiums einer ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studienrichtung an einer anerkannten inländischen oder ausländischen Universität oder Fachhochschule oder der Nachweis einer gleichzuhaltenden Qualifikation im Bereich Recycling.
Abschluss
Abschluss: „Akademischer Recyclingtechniker“ |
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