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Erosionskorrosion Drucken

Einfluss von Inhibitoren auf die Erosionskorrosion von Kohlenstoffstählen

15% aller Korrosionsschäden in der Erdöl- und Erdgasförderung werden auf Grund von Erosionskorrosion hervorgerufen.

Der durch Korrosion verursachte Materialverlust kann mit Hilfe von Inhibitoren verlangsamt werden. Darum sind Inhibitoren beim Einsatz von Kohlenstoffstählen unerlässlich. Die Inhibitoren bilden an der Metalloberfläche einen Schutzfilm, der den Materialabtrag deutlich verlangsamt. Die inhibiernde Wirkung dieser Schicht ist allerdings abhängig vom mitgeförderten Feststoffanteil und von der Strömungsgeschwindigkeit des geförderten Fluids. Um in Zukunft das Verhalten der Inhibitoren im Produktionsbetrieb vorherzusehen, wird in diesem Projekt die Schutzwirkung der Inhibitoren in Abhängigkeit der Strömungsgeschwindigkeit eines Dreiphasengemisches (C02, Meerwasser, Quarzsand) getestet.
Hierzu werden zwei unterschiedliche Versuchsaufbauten eingesetzt:
  •  Jet-Impact:
Das Dreiphasengemisch wird mit dem zu testenden Inhibitor versehen und anschließend über ein Düsensystem auf die Probenoberfläche geschossen. Diese hohen Geschwindigkeiten sind mit keinem anderen Versuchsaufbau realisierbar. Die Auswertung erfolgt mittels Profilometrie.
  •  Flow-Loop:
Das Dreiphasengemisch wird mit dem zu testenden Inhibitor versehen und durchströmt anschließend einen Testkreislauf. Somit können reale Rohrbedingungen im Labormassstab getestet werden. Die Auswertung erfolgt über den Massenabtrag.
 
Mit diesen beiden Versuchsaufbauten ist es möglich alle relevanten Inhibitortestbedingungen zu simulieren.

 

Erosionskorrosionsprüfstand

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Thomas Vogl