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Prof. Dr. Roland Mitsche

Prof. Dr. Roland Mitsche

Das IMW wurde 1940 gegründet, erster Institutsvorstand war Prof. Dr. Roland Mitsche (1903 – 1978). Prof. Mitsche initiierte u.a. die folgenden wissenschaftlichen Veranstaltungen: Internationale Metallographie-Tagungen in Leoben, Internationale Leichtmetall-Tagungen in Leoben und Wien gemeinsam, jährliches Metallkunde-Kolloquium am Arlberg, Sommerschule St. Jakob im Defreggental. Weiters zeichnete er sich durch seine Liebe zu Kunst, Kultur und Sport aus. Er war einer der Gründungsväter des Instituts für Bildungsförderung und Sport (IBUS) an der Montanuniversität und der künstlerischen Wettbewerbe. Prof. Mitsche emeritierte 1973, leitete aber das Institut als Kurator noch 2 weitere Jahre ehe 1975 sein Nachfolger das Amt antrat. Im Jahr 1973 wurden am Institut 2 Abteilungen, nämlich für Metallographie sowie für Werkstoffprüfung eingerichtet, welche erst durch das UOG 93 sistiert wurden.

 

Prof. Dr. Hellmut Fischmeister

Prof. Dr. Hellmut Fischmeister

Im Jahr 1975 trat Prof. Dr. Hellmut Fischmeister (geb. 1927) die Nachfolge von Prof. Mitsche an. Prof. Fischmeister war zuvor Metallkunde-Professor an der Chalmers Technischen Hochschule in Göteborg, Schweden, gewesen. Er setzte vor allem neue Akzente auf den Gebieten der quantitativen Metallographie, der Pulvermetallurgie, der Bruchmechanik und der Entwicklung von Hochtemperaturwerkstoffen. Im Jahr 1981 nahm Prof. Fischmeister den ehrenvollen Ruf als Direktor des MPI für Metallforschung in Stuttgart an.

 

 

 

 

Maurer

Prof. Dr. Karl Maurer

Für kurze Zeit wurde die Institutsleitung von Prof. Dr. Karl Maurer (geb. 1927) wahrgenommen, der bis zu seinem Übertritt in den Ruhestand mit Ende 1992 Leiter der Abteilung für Werkstoffprüfung war und sich vor allem durch seine Tätigkeit in der Schadensanalyse einen Namen machte.

 

 

 

 

 

Jeglitsch

Prof. Dr. Franz Jeglitsch

Prof. Dr. Franz Jeglitsch (geb. 1934) war zunächst Leiter der Abteilung für Metallographie am Institut für Metallkunde und Werkstoffprüfung, dann wissenschaftlich-technischer Direktor und Geschäftsführer des Österreichischen Forschungszentrums Seibersdorf, ehe er 1980 Ordinarius und Institutsvorstand am Institut für Technologie und Hüttenkunde der Nichteisenmetalle wurde. Mit Juni 1982 wurde er schließlich als Ordinarius und Institutsvorstand an das Institut für Metallkunde und Werkstoffprüfung berufen. Prof. Jeglitsch war von 1987 – 1991 Rektor der Montanuniversität und von 1991 bis 2000 als Abgeordneter zum Steirischen Landtag vor allem für Fragen der Forschung und die Industrieregion Obersteiermark zuständig.

 

Kneissl

Prof. Dr. Albert Kneissl

Nach der Emeritierung von Prof. Jeglitsch mit 30.9.2002 wurde Prof. Dr. Albert Kneissl (geb. 1952) Institutsvorstand. Prof. Kneissl wurde 1996 zum Professor für den Lehrstuhl und das Fachgebiet Metallographie berufen und beschäftigte sich vor allem mit der Erstarrung monotektischer Legierungen unter terrestrischen sowie Weltraumbedingungen, mit mikrolegierten Stählen sowie mit Formgedächtnislegierungen. In den Jahren 2000 bis 2003 war er 1. Vize-Rektor und Stellvertreter des Rektors an der Montanuniversität.

 

 

Clemens Helmut

Prof. Dr. Helmut Clemens

Als Nachfolger von Prof. Jeglitsch trat Prof. Dr. Helmut Clemens (geb. 1957) mit Juli 2003 seinen Dienst an der Montanuniversität an. Prof. Clemens war bei der Fa. Metallwerk Plansee in Reutte erfolgreich mit der Entwicklung intermetallischer Werkstoffe (Titanaluminide) beschäftigt ehe er als Professor an die Universität Stuttgart und später als Direktor und Professor an das Forschungszentrum Geesthacht bei Hamburg berufen wurde. In der Amtszeit von Prof. Clemens siedelte das Department in ein neues Gebäude, dem IZW (Impulszentrum für Werkstoffe) um.

 

 

Das Institut für Metallkunde und Werkstoffprüfung weist zur Zeit 11 wissenschaftliche und 10 nicht-wissenschaftliche Planstellen auf, etwa weitere 30 Personen sind am Department mit ihrer Doktor- bzw. Diplomarbeit befasst.