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Angewandte Geowissenschaften Drucken

Suche, Erschließung und Bewertung von Rohstoffen und Lagerstätten, Beurteilung von Georisiken, geotechnische Projektierung von Bauvorhaben.

Lieben Sie das Arbeiten in der Natur, im Labor und am Computer? Dann studieren Sie Angewandte Geowissenschaften an der Montanuniversität – ein Studium, das in einzigartiger Weise Naturwissenschaft und Technik kombiniert. Das Tätigkeitsfeld für Angewandte Geowissenschaftler ist breit gestreut. Es umfasst die Suche und Erschließung von Rohstoffen und Lagerstätten, Beurteilung der Eigenschaften mineralischer Rohstoffe, Grundwassererkundung und -schutz, Vorhersage von geologisch bedingten Risiken, Altlastenerkundung und -sanierung, geotechnische Projektierung und Betreuung von Bauvorhaben und Konsulententätigkeit. Die Absolventen sind als Geoingenieure in führenden Positionen in einem breiten Berufsspektrum im Bereich der Forschung und Entwicklung, der Anwendung und im Management tätig.

Aufbau des Studiums

Bachelorstudium: 7 Semester, Abschluss: Bachelor of Science.

Natur-, ingenieurwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen; Allgemeine Geowissenschaften (Geologie, Mineralogie, Petrologie, Geochemie); Geowissenschaftliche Arbeitsmethoden (Geländearbeit, Mikroskopie; Geoinformatik), Angewandte Geophysik; Rohstoffgeologie; Umweltgeologie; Erdölgeologie; Technische Geologie

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Masterstudium: 3 Semester, Abschluss: Dipl.-Ing.

Drei Spezialisierungsmöglichkeiten: Rohstoff- und Umweltgeologie, Angewandte Geophysik und Erdölgeologie, Petroleum Geophysics.

Das Bachelorsstudium bietet eine umfassende Ausbildung in den gesamten Geowissenschaften, mit dem Schwerpunkt in den angewandten Fächern. Das Masterstudium dient der vertiefenden wissenschaftlichen Ausbildung in einem der drei folgenden Fachbereiche:

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Rohstoff- und Umweltgeologie:

Erkundung von Rohstoffvorkommen, Bewertung und Veredelung von Rohstoffen, Beurteilung von Georisiken, Bodenschutz, Sanierung kontaminierter Standorte.

Angewandte Geophysik und Erdölgeologie:

Der kombinierte Einsatz geologischer und geophysikalischer Techniken für die Suche und Produktion von Erdöl- und Gaslagerstätten, Einsatz geophysikalischer Methoden in der Geotechnik.

Petroleum Geophysics:

Einsatz von speziellen geophysikalischen Messverfahren an Land, auf See und aus der Luft zum Auffinden, zur Entwicklung und zur Produktion von Erdöl- und Gaslagerstätten.

Die Fachausbildung im Masterstudium erfolgt zum Teil in englischer Sprache. ,,Petroleum Geophysics“ wird zur Gänze in englischer Sprache angeboten.

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Ausstattung

Grob- und Feinseparation (Sägen, Brechen, Mahlen, Trennen, Lösen); Mikroskopie (Durch- und Auflicht); Elektronenmikrosonde; Röntgendiffraktion; Fluid-Inclusion-Labor (Mikrothermometrie, Raman-Spektroskopie; Hydrothermal-Labor); Analytik im Bereich der anorganischen und organischen Chemie (Atomabsorptions-Spektroskopie, Ionenchromatographie, Crush-Leach-Analytik, Pyrolyseeinrichtungen, Gaschromatograhie-Massenspektrometrie); Bodengasanalytik; GIS Labor; Modellierungssoftware; Apparaturen und Software für Seismik, Petrophysik, Bohrlochmessungen, Geoelektrik und (Paläo)Magnetik.

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Typische Arbeitsbereiche

Aufsuchen und Erschließen von Vorkommen mineralischer Rohstoffe (Erze, Kohle, Industrieminerale, Baurohstoffe); Bewertung von Rohstoffvorkommen; Nachhaltige Nutzung und Verarbeitung von mineralischen Rohstoffen zu hochwertigen Produkten; Ressourcenmanagement; Beurteilung von Georisken; Suche und Produktion von Erdöl- und Erdgaslagerstätten; Erdgasspeicherung; Einsatz geophysikalischer Methoden in Geotechnik und Umweltschutz.

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Typische Industriezweige

Rohstoffindustrie; Erdöl-, Erdgasfirmen und deren Service-Unternehmen; Werkstoff- und Materialentwicklung; Ingenieurbüros; Öffentlicher Dienst; Forschungseinrichtungen.

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INFOBOX

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