News
Archive
Archiv 2008
Biegsame Bildschirme als Vision | Biegsame Bildschirme als Vision |
|
|
Physiker von Montanuniversität Leoben und TU Graz veröffentlichen Forschungsergebnisse im Wissenschaftsjournal "Science". Der Bildschirm der Zukunft ähnelt einem Blatt Papier: Er lässt sich wie eine Zeitung falten oder zusammenrollen. Außerdem bietet er hervorragende Bildqualität bei niedrigem Energieverbrauch. Bis diese faszinierende Vision Realität wird, ist noch viel Grundlegendes zu erforschen. Ein entscheidender Schritt zur Weiterentwicklung dazu notwendiger ultradünner Schichten aus organischen Molekülen ist Wissenschaftern von Montanuniversität Leoben und TU Graz gelungen. Die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit zum Wachstum solcher Schichten präsentieren sie in der neuesten Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins "Science". Die Untersuchungen wurden im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds (FWF) geförderten Nationalen Forschungsnetzwerks durchgeführt. Die Basisarbeiten zu diesem Erfolg wurden an der TU Graz getätigt. 'Unsere ultradünnen Schichten setzen sich aus Hexaphenyl, das sind stäbchenförmige organische Moleküle, zusammen', erklärt Adolf Winkler vom Institut für Festkörperphysik der TU Graz. Üblicherweise bilden diese Moleküle nadelförmige Strukturen, die für Halbleiterbauelemente wie Transistoren ungünstig sind. Gemeinsam mit seinem Dissertanten Paul Frank ist es Winkler gelungen, die Trägersubstanz - als Substrat wurden Glimmerplättchen verwendet, die im Volksmund als Katzensilber bekannt sind - durch Beschuss mit Ionen gezielt zu verändern. "Durch diese Behandlung stehen die Moleküle aufrecht und bieten so weit bessere Eigenschaften für elektronische Bauelemente", erläutert Winkler und nennt organische Leuchtdioden oder Dünnschichttransistoren als Beispiele für potenzielle Anwendungen. "Miniatur-Erzberg" vermessen Originalarbeit: Weitere Informationen: |

