Home arrow Studium arrow Studienrichtungen arrow Montanmaschinenwesen
Montanmaschinenwesen Drucken
Werkstoff- und fertigungsorientierter Maschinenbau

Montanmaschinenwesen ist ein technisches Studium, in welchem den Studierenden Fähigkeiten auf den Gebieten der Forschung und Entwicklung, der Bauteilauslegung und -optimierung sowie der Automatisierung von Maschinen und Anlagen vermittelt werden. Zusätzliche Kenntnisse bestehen im Bereich der metallischen Werkstoffe, der Kunststoffe und in der Maschinenauslegung. Die Absolventen sind ganzheitlich denkende Ingenieure, die mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien vertraut und in der Lage sind, ihr methodisches Wissen in die betriebliche Realität umzusetzen.

Aufbau des Studiums

1. Studienabschnitt: 4 Semester – Effiziente Ausbildung in naturwissenschaftlichen und in fachbezogenen Fächer

2. Studienabschnitt: 3 Semester – Vertiefung in fachbezogenen Fächern (z.B. Werkstoffkunde metallischer Werkstoffe und der Kunststoffe, Betriebsfestigkeit, Fertigungstechnik, Transportsysteme und Logistik, Digitale Regelungstechnik). Eine Projektarbeit rundet diesen Abschnitt ab.

3. Studienabschnitt: 2 Semester + 1 Semester für die Diplomarbeit – Spezialisierung in einem der frei wählbaren Modulen:

Computational Design:

Bauteilauslegung und -optimierung unter Berücksichtigung von Betriebsfestigkeits- und Leichtbauaspekten durch den Einsatz modernster Entwicklungswerkzeuge wie Beanspruchungssimulation sowie computerunterstützte Lebensdauervorhersage.

Automation und Performance Testing:

Generell ist das Ziel von Automatisierungseinrichtungen die Verbesserung von Arbeitsbedingungen, die Unterstützung durchgängiger Qualitätskontrolle und die Effizienzsteigerung von industriellen Prozessen. Dazu werden Methoden und Technologien wie digitale Bildverarbeitung, Sensorik und Messtechnik, Kinematik, strukturierte Softwareentwicklung und industrielle Robotik eingesetzt.

Fertigungstechnik:

Umsetzung einer Idee in ein komplexes Bauteil, bzw. in ein technisches Produkt. Fertigungstechnologien, Fertigungsmaschinen und die dazugehörigen Transportsysteme sowie deren Optimierung und Simulation sind die wesentlichen Inhalte dieses Moduls.

Ausstattung

Gut ausgestattete Labors und Werkstätten ermöglichen die praktische Erprobung der erarbeiteten Methoden und Grundlagen. Dazu gehören computerunterstützte Prüfstände zur Lebensdauererprobung, Roboterübungsplätze, CAD-Systeme, Bildverarbeitungsarbeitsplätze und vieles mehr.

Typische Arbeitsbereiche

Forschung und Entwicklung, Produktion, Logistik, Vertrieb, Konstruktion und Berechnung.

Typische Industriezweige

Industrieanlagenbau, Fahrzeug- und Flug­zeugindustrie, Hüttenindustrie, metall­urgische Betriebe, Kunststoffverarbeitung, Rohstoffgewinnung und Verarbeitung wie die Erdölindustrie, Ingenieurbüros, wissenschaftlicher Bereich an Universitäten und Forschungsinstitutionen, unter Berücksichtigung von Betriebsfestigkeits- und Leichtbauaspekten durch den Einsatz modernster Entwicklungswerkzeuge wie Beanspruchungssimulation sowie computerunterstützte Lebensdauervorhersage.

INFOBOX