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Archiv 2002
Mehr Wirtschaftlichkeit und Sicherheit bei Stahlerzeugung | Mehr Wirtschaftlichkeit und Sicherheit bei Stahlerzeugung |
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In Zusammenarbeit mit der voestalpine Stahl Linz und Donawitz sowie der RHI Refractories erforschte das Christian-Doppler-Labor für Eigenschaftsoptimierte Baustoffe am Institut für Gesteinshüttenkunde neue Möglichkeiten, die Schädigung von Feuerfestmaterialien bei der Stahlerzeugung zu vermindern und damit zu mehr Wirtschaftlichkeit und Sicherheit beizutragen. Die moderne Stahlerzeugung ist heute ein Prozess, der in speziell dafür eingerichteten Aggregaten abläuft. Diese sind mit besonderen feuerfesten Materialien ausgekleidet. Sie müssen den hohen Temperaturen des Flüssigstahls, dem aggressiven Verhalten von Schlacken, sowie thermomechanischen Beanspruchungen standhalten. Der sogenannte Konverter, ein zur Stahlherstellung aus Roheisen dienendes Aggregat, wird dabei mit feuerfesten Baustoffen ausgekleidet. "Mit diesen Materialien erzielt man einen thermischen Schutz des Stahlmantels", erläutert der Vorstand des Institutes, Professor Harald Harmuth. "Der Verschleiß ist nicht nur von wirtschaftlicher Bedeutung", so Harmuth, "ein unkontrollierter Verschleiß kann auch Menschenleben gefährden und muss daher aus Sicherheitsaspekten vermieden werden". |

