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Kunststoffe bringen Quantensprung für die Solartechnologie | Kunststoffe bringen Quantensprung für die Solartechnologie |
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Solartechnologie muss kostengünstiger, effizienter und trendiger – auch im Design – werden. Für eine international besetzte Expertengruppe der Internationalen Energie Agentur (IEA), die in dieser Woche in Leoben tagt, ist klar: Nur der Einsatz von Kunststoffen kann die Solartechnologien revolutionieren. Seit bereits mehr als zehn Jahren beschäftigen sich Leobener Kunststofftechniker an der Montanuniversität Leoben und an der Polymer Competence Center Leoben GmbH mit den unglaublichen Möglichkeiten, die Kunststoffe für eine nachhaltige Energieversorgung leisten können. Seien es völlig neue Kunststoffkollektorensysteme oder der Einsatz von transparenter Wärmedämmung bei Einfamilienhäuser, die konventionelle Raumheizungssysteme ersetzen – geringe Herstellungskosten einerseits und die vielfältigen Eigenschaftsprofile dieser Werkstoffe andererseits machen Kunststoffe zum Hoffnungsträger für die Solartechnologie. Kein Wunder also dass sich die Internationale Energie Agentur (IEA) auf Initiative von Prof. Reinhold Lang und Dr. Gernot Wallner diesem Thema angenommen hat und hierzu eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet hat. Diese hat in Leoben ein konkretes Arbeits- und Forschungsprogramm für die nächsten Jahre erarbeitet. Aber auch die Industrie hat die Marktpotentiale bereits erkannt, so erstaunt es nicht, dass Vertreter von GE Plastics, Bayer oder GreenOneTec die Tätigkeiten in der IEA und gemeinsam mit hochrangigen Wissenschaftern diese Entwicklungen vorantreiben. |

