20.02.2004

Montanuni erhält drei Vorziehprofessuren

Drei von insgesamt 32 kürzlich genehmigten Vorziehprofessuren werden an der Montanuniversität Leoben eingerichtet.

Als "einen großen Erfolg für die strategische Weiterentwicklung der Montanuniversität Leoben" wertet Rektor Professor Wolfhard Wegscheider die Zuerkennung von drei Vorziehprofessuren für die Montanuniversität Leoben.

Bildungsministerin Elisabeth Gehrer hat kürzlich 32 Vorziehprofessoren für alle österreichischen Universitäten genehmigt. Diese sollen die Unis bei der Schwerpunktsetzung und Profilentwicklung unterstützen. Für die ersten drei Jahre werden Vorziehprofessuren aus den Forschungssondermitteln der Regierung finanziert. Die weitere Finanzierung erfolgt durch die Universitäten. 

Die für Leoben vorgesehen Professuren betreffen die Wissensgebiete "Atomistic Modeling and Design of Materials", "Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme" sowie "Synthese von Spezial- und Funktionspolymeren". "Diese Vorziehprofessuren werden vor allem", so Rektor Wegscheider, "die Leobener Kernkompetenz Werkstoffwissenschaft und Kunststofftechnik stärken." Die Montanuniversität Leoben reichte Anträge für sechs Vorziehprofessuren ein. 

Bereits Ende 2002 erhielt die Montanuniversität Leoben eine Vorziehprofessor für Industrielogistik, die für die neue gleichnamige Studienrichtung zur Verfügung gestellt wurde. Dieser Lehrstuhl wurde mit Dr. Corinna Engelhardt, der ersten Professorin in der Geschichte der Montanuniversität Leoben, besetzt.