18.07.2006

Rektor Wegscheider verurteilt rassistische Umtriebe

„Die Montanuniversität Leoben lebt von Internationalität und der Begegnung mit internationalen Studierenden und Lehrenden. Der Kontakt zur heimischen Bevölkerung ist hervorragend“, betonte Magnifizenz Wolfhard Wegscheider und verurteilt jegliche Art von Extremismus und Rassismus. „Wir werden ihn hier nicht dulden.“ Mit dieser scharfen und ablehnenden Stellungnahme reagierte der Rektor Montag Abend auf einschlägige vor der Uni Leoben verteilte Flugblätter.

„Mit einer 16-prozentigen Ausländerquote rangieren wir an vorderer Position der österreichischen Universitäten. Die Montanuniversität Leoben steht zu den demokratischen und humanitären Prinzipien Österreichs und distanziert sich von jeglicher Art von Extremismus und Rassismus. Wir haben immer versucht für ein angenehmes Klima zwischen internationalen Studierenden und der heimischen Bevölkerung zu sorgen. Erst kürzlich ist am Hauptplatz das „Fest der Nationen“, an dem unsere ausländischen Studierenden mitwirkten, unter großer Teilnahme der Leobener Bevölkerung mit großem Erfolg zu Ende gegangen.“

Montanuniversität auch in Zukunft offene Bildungseinrichtung 

Die Montanuniversität unterstützt neben heimischen Studierenden besonders auch Studierende und Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem Ausland. Rektor Wegscheider weiter: „Immer wieder habe ich jüngst darauf hingewiesen, dass das neue Ausländergesetz einer Internationalisierung im Wege steht und fordere ständig eine Korrektur.“

Ein besonderes Anliegen ist dem Rektor, dass die Montanuniversität Leoben auch künftig weiter als offene Bildungseinrichtung geführt wird: Wegscheider schloss entschieden: „Wir dulden keine politische Vereinnahmung der Universität, und keinen Rassismus und keinen Extremismus.“

Weitere Infos: 

Christine Adacker 
Montanuniversität Leoben - Öffentlichkeitsarbeit 
Tel.: 03842/402-7223 
E-mail:  pr(at)mu-leoben.at