19.10.2012

7. Platz in der Weltrangliste

Großartiger Erfolg für die Montanuniversität Leoben – im „Quantitative Ranking of Engineering Disciplines (QRED)” der School of Engineering der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) erreicht die steirische Vorzeigeuniversität im Bereich der Materialwissenschaften als zweitbeste europäische Hochschule Rang 7. Die Plätze 1 bis 5 gingen an amerikanische Forschungseinrichtungen, gefolgt von der University of Cambridge.

as „Quantitative Ranking of Engineering Disciplines (QRED)” wurde von der School of Engineering der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) erstellt. Die Fakultät sammelte Publikationen und Zitierungen einer Auswahl von Universitäten mithilfe des „ISI Web of Knowledge”, einem vom Institute for Scientific Information (ISI, heute Thomson Reuters) erstellten Angebot mit mehreren Online-Zitationsdatenbanken. Berücksichtigt wurden dabei nur die Professoren der jeweiligen Unis, nicht jedoch die Emeriti.

Die Bewertung der einzelnen Hochschulen im QRED-Ranking basiert zu je 50 Prozent auf der Anzahl an wissenschaftlichen Publikationen (Artikel und Konferenzbeiträge) pro Professor sowie auf der Anzahl an Zitierungen pro Publikation in den zwei Jahren nach deren Veröffentlichung. 
Die Montanuniversität erreichte beim Parameter „Publikation pro Lehrkörper“ den Wert 80,9. Zusammen mit dem Parameter „Zitierungen pro Publikation“ (59,0) ergibt das für die Leobener Hochschule einen daraus errechneten „Q Factor“ von 75,5 und damit den 7. Rang weltweit – in Europa übertroffen nur von der University of Cambridge.

Mit den großen Forschungseinrichtungen wie MCL (Materials Center Leoben), PCCL (Polymer Competence Center Leoben), dem Erich-Schmid Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie den Instituten und Lehrstühlen der Universität befassen sich in Summe rund 500 Wissenschaftler am Standort Leoben mit dem Thema der Materialwissenschaften. Damit verfügt die Montanstadt über international sichtbare Kompetenzen in diesem volkswirtschaftlich außerordentlich wichtigen Segment. Auch das enorm hohe Aufkommen an Drittmitteln (rund ein Drittel des Gesamtbudgets erwirtschaftet die Montanuniversität aus direkten Forschungskooperationen mit der Industrie) spricht dafür eine deutliche Sprache.


Das Ranking im Detail

Weitere Informationen:
Erhard Skupa
E-Mail: erhard.skupa@unileoben.ac.at
Tel.: +43 3842/402-7220