29.10.2012

Drei Montanisten als "Österreicher des Jahres" ausgezeichnet

Mit Univ.-Prof. Dr. Helmut Antrekowitsch, Priv.-Doz. Dr. Jürgen Antrekowitsch (beide Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie) und KTM-Vorstandsvorsitzendem Dipl.-Ing. Stefan Pierer sind gleich drei Montanisten von der Tageszeitung "Die Presse" als "Österreicher des Jahres" geehrt worden.

Bei der "Austria'12"-Gala wurden am 25. Oktober 2012 in Wien vor prominentem Publikum Preise in den Kategorien "Creative Industries", "Forschung", "Humanitäres Engagement", "Kulturmanagement" und "Wirtschaft" vergeben. In der Sparte "Forschung“" wurden dabei die beiden Leobener Wissenschaftler Helmut und Jürgen Antrekowitsch zu "Österreichern des Jahres" gekürt. Univ.-Prof. Dr. Helmut Antrekowitsch steht seit 2003 dem Bereich Nichteisenmetallurgie an der Montanuniversität vor. Priv.-Doz. Dr. Jürgen Antrekowitsch leitet seit Anfang 2011 das Christian-Doppler-Labor "Optimierung und Biomasseeinsatz beim Recycling von Schwermetallen".

"Die Brüder Helmut und Jürgen Antrekowitsch entwickeln an der Montanuni Leoben Verfahren zur Wiedergewinnung wertvoller Materialien - zum Nutzen der heimischen Wirtschaft", begründete "Die Presse" die Auszeichnung, für die die Leserschaft zur Abstimmung aufgerufen worden war. Ihre Arbeit sei "ein gutes Beispiel dafür, dass Grundlagenforschung und angewandte Forschung kein Widerspruch sind, sondern einander befruchten".

Montanuni-Absolvent Pierer wurde in der Kategorie "Wirtschaft" ausgezeichnet. "Stefan Pierer ist vor rund 20 Jahren in die damals insolvente Motorradschmiede KTM eingestiegen. Heute gedeiht das Unternehmen, ist weltweit erfolgreich und berühmt", betonte "Die Presse" dazu.

"Unsere Technologieführerschaft in vielen Bereichen bringt unsere Wirtschaft voran und macht Österreich besser", betonte Mag. Dr. Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) bei der Überreichung der Trophäe. "Vorne mit dabei zu sein ist wichtig, denn dadurch können wir die Weichen für die Zukunft selbst stellen", ergänzte FFG-Geschäftsführer Dr. Klaus Pseiner. "Unternehmen, die auf Forschung und Technologie setzen, überstehen Krisen leichter, liegen besser auf dem Markt und schaffen zukunftssichere Arbeitsplätze."