28.10.2002

Nach Rekordjahr 2001 heuer noch mehr Neuzugänge

Nach einem historischen Plus von 40 Prozent mehr Erstinskribenten im Studienjahr 2001/2002 hat die Montanuniversität diese Traummarke heuer sogar noch übertroffen.

„Die Studienrichtungen der Montanuniversität sind gefragter denn je“ resümiert Rektor Wolfgang Pöhl nach dem Ende der offiziellen Inskriptionsfrist am 25. Oktober. „Nach dem enormen Hörerzuwachs im Vorjahr ist die Latte bei uns natürlich besonders hoch gelegen, denn nach einer Steigerung um 40 Prozent nochmals zulegen zu können, ist schon eine besondere Leistung und darauf sind wir natürlich sehr stolz“, meint Pöhl, der sich ohne Einbeziehung der Doktoratsstudenten über 246 Neuzugänge freuen darf.

S tärkster Zuwachs bei den klassischen Studienrichtungen 

Interessantestes Detail bei der Analyse des Zuspruchs zu den einzelnen Studienrichtungen ist, dass die klassischen montanistischen Fächer heuer am stärksten punkten konnten. „So verzeichnen wir beispielsweise im „Bergwesen“ eine Steigerung von über 200 Prozent und im „Petroleum Engineering“ liegen wir mit der Anzahl der Erstinskribenten über den Zahlen an den deutschen Universitäten“, so Pöhl, der die Gründe dafür eindeutig in der hohen Qualität der Ausbildung sieht.

Ausländeranteil konstant 

„Zu unserer großen Freude konnten wir auch im heurigen Jahr den hohen Anteil von 20 Prozent an ausländischen Studenten halten“, meint Pöhl weiter, „nur der Prozentsatz an weiblichen Erstinskribenten ist geringfügig niedriger als im Vorjahr. Hier werden wir noch verstärkt den Hebel ansetzen, denn das Potenzial technisch begabter junger Damen ist noch lange nicht ausgeschöpft“, so Pöhl.

Industrielogistik gut angenommen 

Trotz der sehr kurzen Vorbereitungs- und auch Bewerbungsphase ist der Zustrom zur neuen Studienrichtung Industrielogistik erfreulich hoch. Mit diesem neuen Diplomstudium, das in weiterer Zukunft auch als Bakkalaureat angeboten wird, hat die Montanuniversität ihre Ausbildungspalette entlang der Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Werkstoff nun noch einmal entscheidend erweitert.

Internationalität als Schlüssel 

„Die internationale Ausrichtung unserer Universität ist der Schlüssel zum Erfolg“, meint Pöhl abschließend. „Mit den zuletzt abgeschlossenen Partnerschaften in Fernost, konkret in Japan und Südkorea, sowie dem Kooperationsvertrag mit der Universität von Costa Rica, gehen wir diesen Weg weiter,“ so Pöhl, „denn durch die Veränderung der Universitätslandschaft in Österreich werden in Zukunft nur jene erfolgreich sein, die höchste Qualität in der Ausbildung sicherstellen können, starke Forschungseinheiten besitzen und gleichzeitig am Puls der internationalen Entwicklung sind.“.

Weitere Informationen: 

Erhard Skupa, Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Montanuniversität Leoben, 
Tel. +43 3842 402-9025 oder 0676/3513881, E-Mail: pr@notes.unileoben.ac.at