Erste Tunnelbau-Lehrlinge Österreichs feiern erfolgreichen Abschluss am ZaB

Am Freitag dem 5. Juli feierten die ersten Tunnelbau-Lehrlinge Österreichs am Zentrum am Berg (ZaB) ihren erfolgreichen Berufsschulabschluss in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste.

Damit wurde in Österreich ein Meilenstein in der Ausbildung von Tunnelbaufacharbeiter*innen gesetzt. Diese Ausbildung die Sicherheit beim Bau von Untertage-Infrastruktureinrichtungen wesentlich erhöhen und gleichzeitig die Lücke zu den Absolvent*innen der Studienrichtung Mining and Tunneling der Montanuniversität Leoben schließen.

Erfolgreiche Zusammenarbeit für Ausbildungsinnovation im Tunnelbau

Die erfolgreiche Umsetzung des neuen Lehrlingsprogramms wurde durch die Forschungsinfrastruktur des Zentrums am Berg (ZaB) der Montanuniversität Leoben und in Zusammenarbeit mit verbundenen Unternehmen wie SANDVIK und DSI-Underground ermöglicht. Ebenso spielten die gemeinsamen Bemühungen der Tunnelbaufirmen PORR, STRABAG, ÖSTU-STETTIN, BEMO, JÄGER und SWIETELSKY eine entscheidende Rolle in der Umsetzung des Ausbildungsprojektes. Unterstützt wurde das Projekt außerdem von Vertreter*innen der Abteilung A6 des Landes Steiermark - Bildung und Gesellschaft, der Fachabteilung Berufsbildendes Schulwesen, der Berufsschule Murau und der Arbeiterkammer und sowie der Wirtschaftskammer. Die begleitende Unterstützung des BFI Steiermark ist ebenfalls hervorzuheben.

Feierlicher Abschluss der ersten Absolvent*innen

Die ersten elf Tunnelbau-Lehrlinge konnten ihre Zeugnisse in Anwesenheit von Univ.-Prof. Robert Galler, dem Leiter des Forschungszentrums ZaB und DI Manfred Bauer, dem Initiator der Lehrlingsausbildung entgegennehmen. Anwesend waren auch Frau Patrizia Berger von der Arbeiterkammer Steiermark, Mag. Christian Kolbl von der Wirtschaftskammer Steiermark und Hofrätin Mag. Eva-Maria Fluch, die Leiterin der Abteilung 6 Bildung und Gesellschaft. Bei der Zeremonie nahmen außerdem Dipl. Päd.-Ing. Wolfgang Forstner, Direktor der Landesberufsschule Murau, Josef Gritz, Aufsichtsratsvorsitzender des BFI Steiermark und Gert Niederdorfer, Geschäftsführer des BFI Steiermark sowie Thomas Rauninger, der Bürgermeister der Gemeinde Eisenerz teil.

Der nächste Durchgang des Ausbildungsprogramms ist für das Jahr 2025 bereits fixiert, sodass einer Verbesserung des Mangels an Facharbeiter*innen im Tunnel-, Stollen- und Untertage-Kraftwerksbau optimistisch entgegengesehen werden kann.

 

© MUL

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