Klima+A
Klimabilanzierung der österreichischen Abfallwirtschaft
Projektbeschreibung
Die österreichische Abfallwirtschaft hat in der Vergangenheit bereits einen großen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Dieser Beitrag basiert aber maßgeblich auf Emissionsreduktion aus den Deponien, der biologischen und der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung, der Abwasserbehandlung und -entsorgung sowie der Abfallverbrennung. Darin nicht enthalten sind einerseits die Energie- und Ressourcenverbräuche aus den Recyclingaktivitäten der Branche, z.B. die Sortierung von Abfällen und die Herstellung hochwertiger Sekundärrohstoffe und Rezyklate.
Die wesentlichen positiven Klimaschutzeffekte der Branche sind nämlich durch Abfallbehandlung und Stoffstromlenkung gegeben. Eine Gegenüberstellung zwischen positiven und negativen Effekten des Recyclings ist für Gesamtösterreich nicht verfügbar. Beispiele aus der Steiermark und Wien zeigen aber eine eindeutig positive Bilanz.
Projektziele
- Erfassung sämtlicher Emissionen sowie Einsparungen von Treibhausgasen durch Behandlungs- und Recyclingprozesse (inklusive vor- und nachgelagerte Transporte) mithilfe anerkannter mathematischer Modelle
- Visualisierung von Treibhausgasbilanzen auf Stoffstrom- und Unternehmensebene
- Ableitung von zusätzlichen Einsparungspotentialen durch tiefgehende Analysen der zugrundeliegenden Prozesse
- Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Argumentarien allen Stakeholdern gegenüber (Entsorgungsbetriebe, Abfallwirtschaftsverbände, zuständige Ministerien, etc.)
- Erarbeitung von Modellen zur Monetarisierung von Überschüssen für einzelne Betriebe
