Team
Leiter der Abteilung Angewandte Geowissenschaften und Geophysik
david.misch(at)unileoben.ac.at
David Misch promovierte an der Montanuniversität Leoben (MUL) und habilitierte sich im Jahr 2021 im Fach Geologie. Er war als Postdoktorand an der RWTH Aachen University tätig und ist derzeit Gastprofessor an der Jilin University (China), wo er neue Themen der Geoenergie, darunter die Nutzung geothermischer Energie und die Sicherheit unterirdischer Speicher, lehrt. Zudem ist er externer Partner bei Geos4, einem Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt auf organischer Geochemie und Beckenanalyse, einschließlich natürlicher Wasserstoffsysteme. Im Jahr 2018 erhielt er für seine sedimentologischen Forschungsarbeiten den Hans-Höfer-von-Heimhalt-Preis der Österreichischen Geologischen Gesellschaft (ÖGG) sowie den Walther E. Petraschek-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). 2023 wurde er zum Professor für Energiegeowissenschaften an der Montanuniversität Leoben ernannt und übernahm 2024 die Leitung des Lehrstuhls für Energiegeowissenschaften. Darüber hinaus leitet er derzeit das Department für Angewandte Geowissenschaften und Geophysik an der MUL. Er ist außerdem Vorstandsmitglied der Österreichischen Geologischen Gesellschaft sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Austrian Journal of Earth Sciences.
Aktuelle Forschungsprojekte konzentrieren sich auf:
- Natürlicher Wasserstoff und Erdölsysteme
- Integrität von Deckgesteinen für die unterirdische Wasserstoffspeicherung und CCS
- Nutzung geothermischer Energie und Aquifer Thermal Energy Storage (ATES)
- Fortschrittliche Charakterisierung feinkörniger Sedimentgesteine
- Becken- und Paläoklima-Analyse mithilfe organisch-geochemischer Proxies
Misch, David, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont., Lehrstuhlleiter
Leiter der Abteilung Angewandte Geowissenschaften und Geophysik
david.misch(at)unileoben.ac.at
David Misch promovierte an der Montanuniversität Leoben (MUL) und habilitierte sich im Jahr 2021 im Fach Geologie. Er war als Postdoktorand an der RWTH Aachen University tätig und ist derzeit Gastprofessor an der Jilin University (China), wo er neue Themen der Geoenergie, darunter die Nutzung geothermischer Energie und die Sicherheit unterirdischer Speicher, lehrt. Zudem ist er externer Partner bei Geos4, einem Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt auf organischer Geochemie und Beckenanalyse, einschließlich natürlicher Wasserstoffsysteme. Im Jahr 2018 erhielt er für seine sedimentologischen Forschungsarbeiten den Hans-Höfer-von-Heimhalt-Preis der Österreichischen Geologischen Gesellschaft (ÖGG) sowie den Walther E. Petraschek-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). 2023 wurde er zum Professor für Energiegeowissenschaften an der Montanuniversität Leoben ernannt und übernahm 2024 die Leitung des Lehrstuhls für Energiegeowissenschaften. Darüber hinaus leitet er derzeit das Department für Angewandte Geowissenschaften und Geophysik an der MUL. Er ist außerdem Vorstandsmitglied der Österreichischen Geologischen Gesellschaft sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Austrian Journal of Earth Sciences.
Aktuelle Forschungsprojekte konzentrieren sich auf:
- Natürlicher Wasserstoff und Erdölsysteme
- Integrität von Deckgesteinen für die unterirdische Wasserstoffspeicherung und CCS
- Nutzung geothermischer Energie und Aquifer Thermal Energy Storage (ATES)
- Fortschrittliche Charakterisierung feinkörniger Sedimentgesteine
- Becken- und Paläoklima-Analyse mithilfe organisch-geochemischer Proxies
Gawlick, Hans-Jürgen, Ao.Univ.-Prof. Mag. et Dr.rer.nat.
hans-juergen.gawlick(at)unileoben.ac.at
Hans Jürgen Gawlick ist Geologe mit einem ausgeprägten internationalen akademischen Hintergrund und umfassender Expertise in Sedimentgeologie, Beckenanalyse und paläogeographischer Rekonstruktion. Er erwarb 1988 sein Diplom in Geologie (Dipl.-Geol.) an der Philipps-Universität Marburg/Lahn (Deutschland) und promovierte dort 1992 zum Dr. rer. nat. Seine Habilitation (Univ.-Doz.) schloss er im Jahr 2000 an der Montanuniversität Leoben (Österreich) ab. Seine Forschung verbindet Geologie, Sedimentologie, Paläontologie, Biostratigraphie, Mikrofacies-Analyse, Geochemie, Geodynamik und Strukturgeologie einschließlich Paläomagnetismus. Ein zentraler Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt auf der Rekonstruktion von Paläoumwelten, der Beckenentwicklung und ablagerungsbildenden Prozessen, insbesondere im mesozoischen westlichen Tethys-Raum. Seine feldbasierte Expertise umfasst flach- und tiefmarine Sedimentationsräume, karbonatische und siliziklastische Systeme, Mélange-Analysen, karbonatische Sequenzstratigraphie sowie die Versenkungs- und Diagenesegeschichte von Reservoir- und Muttergesteinen. Hans Jürgen Gawlick leitete und ko-leitete zahlreiche nationale und internationale Forschungsprojekte, die unter anderem vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF), der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie von internationalen Programmen gefördert wurden. Seine akademische Laufbahn umfasst Gastprofessuren, Ehrenpositionen und umfangreiche internationale Kooperationen in Europa und darüber hinaus, ergänzt durch berufliche Erfahrung im Bereich der Subsurface-Geoengineering und Hydrogeologie.
Sachsenhofer, Reinhard, Univ.-Prof. Mag.rer.nat. Dr. mont.
reinhard.sachsenhofer(at)unileoben.ac.at
Reinhard F. Sachsenhofer ist emeritierter Professor für Erdölgeologie und verfolgt weiterhin aktiv seine wissenschaftlichen Interessen am Lehrstuhl für Energiegeowissenschaften. Geleitet von anhaltender wissenschaftlicher Neugier widmet er sich sowohl angewandten als auch grundlegenden Fragestellungen in den Geowissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen konventionelle und unkonventionelle Kohlenwasserstoffsysteme sowie die Kohlengeologie. Obwohl globale Energiestrategien zunehmend darauf abzielen, Kohle als Energieträger schrittweise zu ersetzen, liefert die Kohlengeologie wertvolle Erkenntnisse über die Entwicklung urzeitlicher Feuchtgebiete und die Prozesse der organischen Substanzakkumulation in der Erdgeschichte. Aktuelle Forschungsthemen beinhalten Erdölsysteme der Paratethys-Region mit Schwerpunkt auf Mitteleuropa, dem Schwarzen Meer, dem Kaukasus und dem Kaspischen Meer; die Entwicklung miozäner Feuchtgebiete in Indonesien; die Auswirkungen des spättriassischen und mittel-eozänen Klimawandels auf die Ablagerung organischer Substanz; sowie das Energiepotenzial – einschließlich Erdöl und Wasserstoff – organikreicher Sedimente in Arabien. Seine Forschung spiegelt den transnationalen Charakter geologischer Prozesse wider und wird durch langjährige Kooperationen mit Universitäten in Kasachstan und China unterstützt. Während seiner gesamten Laufbahn verfolgte Reinhard F. Sachsenhofer konsequent das Ziel, angewandte Forschung mit grundlegender wissenschaftlicher Erkenntnis zu verbinden. Dieser Ansatz wurde durch mehrere Forschungspreise und Auszeichnungen gewürdigt.
Wegerer, Eva, Dipl.-Ing. Dr.mont. MBA
eva.wegerer(at)unileoben.ac.at
Eva Wegerer ist Senior Scientist am Lehrstuhl für Energiegeowissenschaften. Sie verfügt über ein Diplom und ein Doktorat in Angewandten Geowissenschaften sowie über einen Master of Business Administration, sämtliche Abschlüsse erworben an der Montanuniversität Leoben. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Umweltgeologie und nachhaltiger Energiesysteme, mit besonderem Fokus auf der Entwicklung und Anwendung oberflächennaher geothermischer Technologien. Ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit ist die Untersuchung geologischer, hydrogeologischer und thermischer Randbedingungen, welche die Leistungsfähigkeit oberflächennaher Geothermiesysteme maßgeblich beeinflussen. Ziel ihrer Forschung ist es, deren nachhaltige Integration in den Untergrund zu gewährleisten und gleichzeitig eine langfristige Effizienz sowie Umweltverträglichkeit sicherzustellen. Durch die systematische Bewertung und Optimierung des Potenzials oberflächennaher Geothermie trägt ihre Arbeit zur Entwicklung zuverlässiger, energieeffizienter und ökologisch nachhaltiger Wärmeversorgungssysteme bei. Damit leistet sie einen aktiven Beitrag zur Energiewende und zur verantwortungsvollen Nutzung von Untergrundressourcen.
Günter, Nobis
guenter.nobis(at)unileoben.ac.at
Geboren in Braunau am Inn, kam er 1995 nach Leoben, um an der Montanuniversität Leoben das Studium des Industriellen Umweltschutzes aufzunehmen. Zwei Studienjahre an der ETSIME in Madrid sowie sein familiärer Hintergrund ermöglichten ihm den Erwerb fließender Spanischkenntnisse. Seit 2018 ist er als Labortechniker an unserem Lehrstuhl tätig. Er betreut die organisch-geochemischen Labore und ist zudem für das Probenarchiv sowie die zugehörige Datenbank verantwortlich. Zu seinen Aufgaben zählen die Aufbereitung fester, flüssiger und gasförmiger Proben, die Durchführung von GC–MS-Analysen sowie die Einschulung von Studierenden im Umgang mit geochemischen Laborgeräten. Zuvor sammelte er berufliche Erfahrung in verschiedenen Bereichen der chemischen Industrie sowie in der Entwicklung von Medizinprodukten.
Shi, Xiangyun, Dr. mont.
xiangyun.shi(at)unileoben.ac.at
Shi Xiangyun ist Postdoktorandin am Lehrstuhl für Energy Geosciences an der Montanuniversität Leoben. Sie promovierte im Fach Energy Geosciences an der Montanuniversität Leoben und besitzt einen M.Sc. in Applied Geoscience von der RWTH Aachen University (Deutschland) sowie einen B.Sc. in Geological Engineering von der Hohai University (China). Im Rahmen ihrer Promotion untersuchte sie feinkörnige Sedimentgesteine als natürliche Barrieren für die unterirdische Speicherung von Gasen wie CO₂ und H₂. Dabei entwickelte sie einen fortschrittlichen Workflow zur Charakterisierung von Porenstrukturen und mechanischen Eigenschaften von Schiefer- und Tonsteinen unter Verwendung von Broad-Ion-Beam-Scanning-Elektronenmikroskopie (BIB-SEM), Nanoindentation sowie maschinellem Lernen zur Datenauswertung. Während ihres Masterstudiums war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im EU-Horizon-2020-Projekt GEMex an der RWTH Aachen University tätig. Dort führte sie numerische Modellierungen zum gekoppelten Wärme- und Fluidtransport in einem ultrahochtemperierten Geothermiefeld in Los Humeros, Mexiko, durch. Derzeit arbeitet sie im FFG-geförderten Projekt AbateC in Zusammenarbeit mit der Peking University an der Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung (CCS), um die industrielle Dekarbonisierung zu unterstützen.
Bensing, Joel, MSc
joel.bensing(at)unileoben.ac.at
Joel Bensing ist ein angewandter Geologe mit Spezialisierung auf Sedimentgeologie, Georisiken und Untergrundspeicherung im Kontext der Energiewende. Er verfügt über Erfahrung in der Upstream-Öl- und Gasindustrie sowie in der Umwelt- und Ingenieurgeologie und hat Fachkenntnisse in Dateninterpretation, der Entwicklung von Untergrundmodellen, Bauüberwachung und praktischer Feldumsetzung aufgebaut. Sein wissenschaftliches Interesse gilt insbesondere den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Geologie – vor allem der Integrität von Deckschichten sowie mineralogischen Reaktionen im Zusammenhang mit der unterirdischen Speicherung von Wasserstoff und CO₂. Am Lehrstuhl für Energiegeowissenschaften der Montanuniversität Leoben leitet er das Autoklavenlabor, wo er Hochdruck-Gasexperimente sowie Porencharakterisierungsstudien betreut. Darüber hinaus ist er in der Lehre im Bereich Bodenkunde tätig. Zuvor leitete Joel ein Geotechnikprogramm im mehrmillionenschweren Umfang im Anschluss an die Canterbury-Erdbebenserie in Neuseeland und betreute innovative Permafrostbohrungen an der McMurdo-Station in der Antarktis. Zusätzlich bringt er umfangreiche Erfahrung im Umweltmonitoring und in der Sanierung kontaminierter Standorte mit. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Boulderer und Skifahrer und oft gemeinsam mit seiner Familie in den Bergen unterwegs.
Skerbisch, Lukas, Dipl. Ing.
lukas.skerbisch(at)unileoben.ac.at
Lukas Skerbisch schloss 2022 den Masterstudiengang Economic, Environmental and Technical Geology (Master of Applied Geosciences) an der Montanuniversität Leoben ab. In seiner Masterarbeit verglich er 50 Jahre alte, alterierte Deckgebirgskerne mit frisch erbohrtem Probenmaterial. In seiner Dissertation mit dem Titel „Seal integrity for subsurface gas storage: Innovative assessment workflows“ untersuchte er Deckgebirgskerne aus dem Wiener Becken hinsichtlich ihrer Eignung für die unterirdische Gasspeicherung. Dabei entwickelte er einen beckenweiten Kompaktionstrend für Tonsteine, der sowohl auf Kernproben als auch auf Bohrlochmessdaten angewendet wurde. In Zusammenarbeit mit CSIRO Energy in Perth analysierte er zudem petrophysikalische Parameter von Salzgesteinskernen aus der Haselgebirge-Formation für Anwendungen im Bereich der Gasspeicherung. Im FFG-geförderten Projekt CCSIM optimiert er darüber hinaus reaktive Transportmodellierungs-Workflows für gering permeable Barrierengesteine in Kooperation mit OMV und Terranta.
Pengg, Alexander, Dipl. Ing.
alexander.pengg(at)unileoben.ac.at
Alexander Pengg ist Universitätsassistent und Dissertant. Er schloss das Bachelorstudium Angewandte Geowissenschaften (B.Sc.) sowie das Masterstudium Angewandte Geowissenschaften (Dipl.-Ing.) mit Schwerpunkt auf Angewandter Geophysik und Energiegeowissenschaften an der Montanuniversität Leoben ab. Im Rahmen seiner Ausbildung vertiefte er seine Kenntnisse in der geophysikalischen und petrophysikalischen Charakterisierung von (Störungs-)Gesteinen sowie in der Analyse und Interpretation geophysikalischer Datensätze. Seine aktuelle Forschung widmet sich der Charakterisierung natürlicher Wasserstoffsysteme und der Exploration von natürlichem Wasserstoff. Dabei konzentriert er sich insbesondere auf Bodengasgeochemie, wasserstoffbildende Prozesse, die Migration von Fluiden im Untergrund sowie mikrobielle Prozesse im oberflächennahen Bereich. In jüngsten Arbeiten befasste er sich mit methodischen Herausforderungen in der Exploration von natürlichem Wasserstoff, darunter dem Phänomen der „Drill Bit Metamorphism“ sowie der kritischen Bewertung und Interpretation von Bodengasdaten.
Farouji Safaei, Majid, Dr. mont.
majid.safaei-farouji(at)unileoben.ac.at
Majid Safaei Farouji schloss 2025 seine Promotion mit dem Schwerpunkt Carbon Capture and Storage (CCS) in Kohlesystemen ab. In seiner Dissertation untersuchte er die CO₂-Speicherkapazität, Coalbed Methane (CBM) sowie das Potenzial von CO₂-enhanced Coalbed Methane in Kohlen unterschiedlicher Inkohlungsgrade. Ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit war der Vergleich physikalischer und chemischer Gasadsorptionsprozesse in Kohlen und organisch-reichen Schiefern. Dabei setzte er ein breites Spektrum analytischer Methoden ein, darunter organische Petrographie, geochemische Analysen sowie Niederdruck- und Hochdruck-Gasadsorptionsmessungen. Vor seinem Eintritt an den Lehrstuhl absolvierte Majid Safaei Farouji ein Bachelorstudium der Geologie sowie ein Masterstudium der Erdölgeologie. Derzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Energy Geosciences tätig und forscht weiterhin zu Gastransport- und Gasspeicherprozessen in kohlenstoffreichen geologischen Formationen.

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Weitz, Johannes, Dipl. Ing.
johannes.weitz(at)unileoben.ac.at
Johannes Weitz ist in Wien, Österreich, ansässig und verbrachte seine bisherige akademische Laufbahn an der Montanuniversität Leoben, wo er derzeit an seiner Dissertation arbeitet. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der organischen Geochemie, insbesondere in der Bulk-Organikgeochemie sowie in der Analyse von Kohlenwasserstoffzusammensetzungen. Diese Daten verknüpft er mit weiteren zentralen geowissenschaftlichen Methoden wie organischer Petrographie, Faziesanalyse und Altersdatierung, um vergangene Klima- und Umweltentwicklungen umfassend zu rekonstruieren.
Kumala Isnani, Desi, M.Eng.
rr-desi-kumala.isnani(at)unileoben.ac.at
Desi Kumala Isnani ist Doktorandin aus Indonesien und Stipendiatin des Indonesia–Austria Scholarship Programme. Sie absolvierte ein Bachelorstudium im Bereich Petroleum Engineering an der Universitas Pembangunan Nasional „Veteran“ Yogyakarta sowie ein Masterstudium im Fach Geological Engineering an der Universitas Gadjah Mada. Vor Beginn ihrer Promotion war sie von 2015 bis 2022 als Labortechnikerin im Sedimentologielabor der Universitas Gadjah Mada tätig. Seit 2022 arbeitet sie zudem als Lektorin im Department für Geological Engineering an der Universitas Pembangunan Nasional „Veteran“ Yogyakarta. Im Rahmen ihrer bisherigen Tätigkeit war sie an mehreren kooperativen Forschungsprojekten mit der Erdöl- und Erdgasindustrie beteiligt und unterstützte dabei insbesondere petrophysikalische und geochemische Analysen. Ihre aktuelle Doktorarbeit befasst sich mit organisch-geochemischen Untersuchungen der Beckenfüllung des Kutai-Beckens in Kalimantan, Indonesien, wobei miozäne Kohleproben aus den Gebieten Sangatta und Bengalon im Mittelpunkt stehen und feinkörnige Sedimentgesteine aus dem Gebiet Gunung Kudung ergänzend untersucht werden.
Qizhang, Fan, Visiting PhD Student
qizhang.fan(at)stud.unileoben.ac.at
Fan Qizhang ist Gastdoktorand von der China University of Geosciences (Beijing). Er erwarb 2019 einen Bachelorabschluss in Resource Exploration Engineering sowie 2022 einen Masterabschluss in Geological Engineering und absolvierte darüber hinaus zwei Forschungsaufenthalte am Guangzhou Institute of Geochemistry der Chinese Academy of Sciences. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf Anreicherungsmechanismen von Schiefergas, insbesondere auf Prozessen der Kohlenwasserstoffbildung und -expulsion, der Porositätsentwicklung von Schiefern sowie der Bildung von Festbitumen. Er verfügt über umfassende Laborerfahrung, unter anderem in der Goldröhren-Pyrolyse zur Simulation der Kohlenwasserstoffgenerierung, in der Charakterisierung von Porenstrukturen (Niederdruck-Gasadsorption, SEM) sowie in der Analyse chemischer Strukturen mittels XPS, FTIR, 13C-NMR und Raman-Spektroskopie. Zudem wirkt er an der Erstellung geologischer Modelle für gasführende Schiefersysteme in der Region Yichang mit. Aktuell konzentriert sich seine Forschung auf die unterirdische Speicherung von Wasserstoff und untersucht insbesondere den Einfluss von Wasserstoffinjektionen auf die Dichtwirkung von Deckgesteinen.
Qu, Jing, MSc
jing.qu(at)stud.unileoben.ac.at
Jing Qu ist Doktorand an der China University of Mining and Technology und absolviert derzeit eine gemeinsame Ausbildungsphase an der Montanuniversität Leoben. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf der Entwicklung von Coalbed Methane (CBM) in China, insbesondere auf der Bewertung des Gasgehalts in tiefen Kohleflözen sowie auf den dynamischen Produktionsmechanismen. Seine Dissertation befasst sich mit der Korrektur von Gasverlusten während Kernbohrungen, der Untersuchung der Umwandlung von adsorbiertem zu freiem Gas sowie der Vorhersage des Gasgehalts auf Basis von Bohrlochmessdaten.

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Schellich, Alexandra
alexandra(at)schellich(at)unileoben.ac.at
Geboren, aufgewachsen und wohnhaft in Leoben, bringt Alexandra Schellich langjährige Erfahrung im administrativen und organisatorischen Bereich in das Department ein. Nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei der voestalpine Schienen GmbH (1990–1992) war sie in verschiedenen Unternehmen tätig. Ihr Aufgabenbereich umfasste unter anderem Buchhaltung, Lohn- und Gehaltsverrechnung, Personal-Zeitmanagement, Fakturierung, Einkauf und Verkauf sowie Lager- und Büroleitung inklusive Personalmanagement. Zudem war sie als Lehrlingsausbilderin tätig und unterstützt das Department mit großer Sorgfalt und Organisationstalent.
Dedic, Nikolaus BSc
nikolaus.dedic(at)unileoben.ac.at
Nikolaus Dedic hat einen Bachelorabschluss in Geoenergy Engineering an der Montanuniversität Leoben erworben und absolviert derzeit ein Masterstudium in Industrial Management and Business Administration an derselben Universität. Darüber hinaus arbeitet er als studentischer Mitarbeiter am Department of Energy Geosciences. Geboren in Abidjan, Côte d’Ivoire, verbrachte er seine prägenden Jahre in Polen, Österreich, Malaysia und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wodurch er eine ausgeprägte multikulturelle Perspektive entwickelte. Er spricht Deutsch und Englisch fließend. Praktische Industrieerfahrung sammelte Nikolaus durch Praktika im Öl- und Gassektor in Algerien und Österreich, wodurch er ein vertieftes Verständnis für Energiesysteme und geologische Untergrundressourcen erlangte.

©️Klaus Fischer
Fischer, Klaus Christian, Dipl-Geol. Ehrenprofessor am Lehrstuhl für Energiegeowissenschaften an der Montanuniversität Leoben
klaus.c.fischer(at)t-online.de
Klaus C. Fischer studierte Geologie an der Universität Stuttgart und erwarb sein Diplom an der RWTH Aachen. Im Jahr 1985 trat er in die Prakla-Seismos-Gruppe für seismische Interpretation ein, die später Teil von Schlumberger GeoQuest wurde. Dort arbeitete er an Projekten im Molassebecken, in Norddeutschland, der Türkei, dem Nahen Osten, Rumänien, der Kaspischen Region, Mexiko und Nordafrika, mit besonderem Schwerpunkt auf seismischer Stratigraphie. 1999 wechselte er zur Wintershall AG in Kassel, wo er Bewertungen und Studien im Südkaspischen Becken, in Russland, Libyen, dem Nahen Osten, Argentinien, Brasilien, Rumänien, Norwegen und Norddeutschland durchführte. Im Jahr 2021 ging er als Corporate Principal Geology in den Ruhestand. Seitdem ist er als Berater, Consultant und Mentor im Bereich seismische Interpretation für Geothermie- und andere Projekte tätig. Seit 1995 ist er zudem als Lehrbeauftragter für Seismik und Sequenzstratigraphie an der Montanuniversität Leoben tätig.
Nachtmann, Wolfgang, Dr. phil., Ehrenprofessor am Lehrstuhl für Energiegeowissenschaften an der Montanuniversität Leoben
wnachtmann(at)gmx.at
Wolfgang Nachtmann, Absolvent der Geologie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, ist ein Veteran der Erdölindustrie und gibt seine langjährige Erfahrung seit 2001 an angehende Petroleum- und Geoenergie-Ingenieur:innen sowie Geowissenschaftler:innen in Leoben weiter. In seinen Lehrveranstaltungen vermittelt er den Studierenden fundierte Einblicke in die Praxis der Industrie und zeigt Perspektiven hinter die Kulissen kleinerer und größerer Ölunternehmen. Wie lange fossile Energieträger noch eine führende Rolle spielen werden beziehungsweise wann sie vollständig durch erneuerbare und „sauberere“ Energiequellen ersetzt werden, ist eher Spekulation als Wissenschaft, bleibt jedoch ein wichtiges Thema zum Nachdenken und Diskutieren. Ein Flyer mit Details zur Lehrveranstaltung kann per E-Mail angefordert werden.




