Vortrag Ronny Ziesemann (TU Bergakademie Freiberg) Bern 07. - 10.09.2026
Thema: “Vergleiche und Tests von Diamant-Feinschleifscheiben zur Vorpolitur von Dünnschliffen"
Zusammenfassung KI-generiert mit Academic AI:
- Ziel der Tests war, Fein-Diamant-Schleifscheiben (0,5–6 µm) für die Vorpolitur geologischer Dünnschliffe hinsichtlich Relief, Ausbrüchen, Kratzern, Standzeit und Kosten zu vergleichen.
- Geologische Proben sind wegen unterschiedlicher Mineralhärten schwer zu standardisieren; dadurch können Relief, Ausbrüche und Kratzer variieren.
- Die DGD-Terra-3-µm-Scheibe erzeugte insgesamt die beste Oberfläche: wenige Kratzer und kaum Ausbrüche.
- Nachteile der DGD-Scheiben sind der hohe Preis (ca. 350 €) und die geringe Standzeit von etwa 200–300 Dünnschliffen.
- DGD-Scheiben unter 1 µm verursachten teilweise tiefe, einzelne Kratzer unbekannter Ursache.
- Piano 2000 und Squadro 3 µm zeigten wenige Kratzer, jedoch viele Ausbrüche bzw. stärkeres „Rauschen“.
- Allegran 3 µm und Akasel 2400 führten zu weniger Ausbrüchen, aber tendenziell mehr Kratzern; Allegran kann zudem erhöhtes Relief erzeugen.
- Zu lange Bearbeitungszeiten und hoher Druck verschlechterten die Ergebnisse, z. B. durch Kratzmuster bei Allegran 1 µm.
- Die Ergebnisse beruhen nur auf Mikroskopbildern verschiedener granitähnlicher Dünnschliffe; weitere Messungen und wissenschaftlichere Untersuchungen sind erforderlich.
Vortrag Anne Hübner (Universität Bremen) Bern 07. - 10.09.2026
Thema: “Enbettung von Apatit-Konzentraten in Teflon für Laser U-Th-Sm/H Thermochronologie”
Zusammenfassung KI-generiert mit Academic AI:
- Das Dokument beschreibt die Einbettung von Apatit-Konzentraten in Teflon für die Laser-U-Th-Sm/He-Thermochronologie und die Spaltspurenanalyse.
- Spaltspuren entstehen durch die spontane Spaltung von eingeschlossenem (U238; ihre Länge und Dichte dienen der Altersbestimmung und Rekonstruktion geologischer Prozesse.
- Teflon wird verwendet, weil es Ausgasungen im Hochvakuum vermeidet und die Kristalle nach der Analyse erhalten bleiben.
- Die Heizplatte wird auf 340 °C vorgeheizt; die Apatitkörner werden auf maximal 2 cm Durchmesser verteilt und mit etwa zehn Glasperlen referenziert.
- Das Teflonplättchen wird auf die Probe gelegt, mit einem vorgewärmten Objektträger abgedeckt und unter Druck eingeschmolzen.
- Nach dem Abkühlen wird der Mount geglättet, bei Bedarf erneut erhitzt, beschnitten und zur Bearbeitung auf einem Dummy fixiert.
- Die Kristalle werden schrittweise bis knapp unter die Mitte der C-Achse angeschliffen und anschließend kratzerfrei poliert.
- Das Ätzen erfolgt 20 Sekunden in 5%iger HNO₃ bei 20 °C, danach wird mit VE-Wasser gespült und zwei Stunden bei 40 °C getrocknet.
- Für die mikroskopische Analyse wird der Mount auf einem Objektträger befestigt, beschriftet und mit drei Kupfergrids als Referenzpunkten versehen.
