Advanced Materials im DER SPIEGEL

In der aktuellen Beilage des SPIEGEL „Starkes Land Österreich“ ist ein Beitrag über die Advanced-Materials-Forschung an der Montanuniversität Leoben erschienen. Im Mittelpunkt stehen Werkstoffforschung und Industrielogistik, die über dieselbe Methode verbunden sind: die Simulation.

Gefügeuntersuchung metallischer Proben im Rasterelektronenmikroskop. ©ÖAW/Pichler

Montage eines Wolframgestänges für Versuche im Vakuum bei bis zu 2000 °C. ©ÖAW/Pichler

Der Beitrag „Material, das mehr kann“ zeigt, wie Industrie 4.0 in Leoben beim Werkstoff ansetzt. Daniel Kiener, Leiter des Departments Werkstoffwissenschaft, erklärt, warum ein heute gebauter Eiffelturm dank neuer Stähle dreimal leichter wäre. Am Beispiel von Wolfram für den Fusionsreaktor ITER beschreibt er außerdem, wie Versuche an Proben im Mikrometerbereich die Vorhersage von Verschleiß und Versagen ermöglichen. Michael Burtscher, Leiter des Forschungsclusters Werkstoffe, stellt die Arbeiten an Siliziumkarbid für die Leistungselektronik und an nanoskaligen Beschichtungen vor.

Manuel Woschank, stellvertretender Leiter des Lehrstuhls für Industrielogistik, erläutert, wie realitätsnahe Simulationen und Echtzeitdaten Transport-, Umschlag- und Lagerprozesse optimieren. Der Beitrag reicht somit von der atomaren Ebene bis hin zur Fertigungshalle.

Zum Beitrag in DER SPIEGEL, Starkes Land Österreich, Oktober 2026, S. 48

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