Drei Tage lang standen Fachvorträge, praktische Workshops und viel Zeit für Diskussionen auf dem Programm. Gleichzeitig bot der Workshop die Gelegenheit, die Montanuniversität einem internationalen Fachpublikum als wichtigen Standort für die Aluminiumforschung zu präsentieren. Bei einer Führung durch die Labore des Lehrstuhls für Nichteisenmetallurgie und in sechs Vorträgen aus Leoben bekamen die Gäste Einblick in die Forschung vor Ort. Unter den Gästen waren Forschende der TU Graz, des FELMI-ZFE, des Erich-Schmid-Instituts der ÖAW, der NTNU und von SINTEF aus Norwegen, des Institute of Science Tokyo und der Nanjing Tech University.
Ein Schwerpunkt der 17 Fachvorträge lag auf dem Recycling von Aluminium. Die Themen reichten von der Schmelzereinheit und dem Upcycling von Altschrott zu neuen Druckgusslegierungen über die Textur in recyceltem Aluminium und die Analyse intermetallischer Phasen bis zu Korrosion, modernen Methoden der Elektronenmikroskopie und dem Verformungsverhalten von Aluminiumlegierungen.
Ergänzt wurde das Vortragsprogramm durch drei praktische Workshops der Industriepartner. Struers zeigte die wasserreduzierte Probenpräparation von Aluminiumlegierungen und ZwickRoell die zerstörende Prüfung von Nichteisenmetallen. Bei einer Exkursion nach Traboch führte 4a engineering mechanische Prüfungen direkt an den eigenen Anlagen vor.
„Die Beiträge waren hervorragend, aber genauso wichtig waren mir die Diskussionen. Sie waren offen, neugierig und gingen oft weit über die geplanten Sessions hinaus“, zieht Irmgard Weißensteiner, Leiterin des CD-Labors für Verformungs-Ausscheidungs-Interaktionen, ein positives Resümee.
Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren ZwickRoell, Struers und 4a engineering sowie der Stadt Leoben für die Unterstützung.
Kontakt
Dipl.-Ing. Dr.mont. Sebastian Samberger
Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie
E-Mail: sebastian.samberger(at)unileoben.ac.at


