Dr. Andrea Bachmaier
Nanostrukturierte Funktionswerkstoffe

Dr. Andrea Bachmaier erforscht das enorme Potenzial der schweren plastischen Verformung (Severe Plastic Deformation, SPD) zur Erzeugung maßgeschneiderter Nanostrukturen. Ihr Team entwickelt innovative, extrem feinkörnige metallische Verbundwerkstoffe und Hochleistungsmagnete, ganz ohne den Einsatz kritischer Seltener Erden. Durch diese gezielte mikrostrukturelle Architektur schafft sie leistungsstarke und nachhaltige Funktionsmaterialien für die Energietechnik und Elektromobilität. >mehr<
Assoz.Prof. Dr. Edith Bucher
Ceramics4Energy

Assoz.Prof. Dr. Edith Bucher leitet am Lehrstuhl für Physikalische Chemie der Montanuniversität Leoben die Forschungsgruppe “Ceramics4Energy”. Ihre Kernkompetenz ist die Erforschung und Optimierung von Funktionskeramiken für die elektrochemische Energieumwandlung und –speicherung. Als Gruppenleiterin koordiniert sie die wissenschaftlichen Arbeiten an Festoxidbrennstoffzellen zur Stromerzeugung (SOFC) sowie Festoxidelektrolysezellen zur Wasserstoffproduktion (SOEC). Durch die Erforschung grundlegender Aspekte des Materialdesigns, der Masse- und Ladungstransporteigenschaften, der Elektrochemie sowie der Degradationsmechanismen von Festoxidzellen, sollen deren Effizienz und Langzeitstabilität verbessert werden. Mit ihrer Forschung an der Schnittstelle von Materialwissenschaft und Elektrochemie leistet Edith Bucher einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung effizienter Lösungen für die globale Energiewende und die nachhaltige Wasserstoffwirtschaft. >mehr<
Univ.-Prof. DDr. Jürgen Eckert
Institutsleitung Materialphysik

Univ.-Prof. DDr. Jürgen Eckert ist Direktor des Erich Schmid Instituts (ÖAW) und leitet den Lehrstuhl für Materialphysik. Seine international renommierte Forschung widmet sich dem Design von Nichtgleichgewichts-Werkstoffen und komplexen Nanostrukturen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung und Charakterisierung von metallischen Gläsern, Hoch-Entropie-Legierungen und innovativen Verbundwerkstoffen. Durch maßgeschneiderte mikrostrukturelle Anpassungen erzielt sein Team eine beispiellose Kombination aus mechanischer Festigkeit und funktionalen Eigenschaften. Damit schafft er die essenzielle wissenschaftliche Basis für hochbelastbare Hightech-Materialien in zukunftsweisenden industriellen Anwendungen. >mehr<
Univ.-Prof. Dr. Markus Makoschitz
Leistungselektronik & Alternative Energiesysteme

Univ.-Prof. Dr. Markus Makoschitz leitet den Lehrstuhl für Elektrotechnik und treibt die Forschung an der Schnittstelle von moderner Energie- und Antriebstechnik maßgeblich voran. Sein zentraler Fokus liegt auf der Leistungselektronik, insbesondere auf dem Einsatz hocheffizienter Halbleitertechnologien und innovativer Stromrichter für komplexe Energiewandler. Darüber hinaus widmet er sich der Entwicklung moderner elektrischer Maschinen, smarter Regelungstechnik sowie neuen Konzepten für die Elektromobilität und alternative Energiesysteme. Durch die enge Verknüpfung von fundamentaler elektrotechnischer Forschung mit anspruchsvollen, industrieorientierten Anwendungen liefert sein Team essenzielle Bausteine für extrem leistungsfähige, kompakte und nachhaltige Energielösungen in der Industrie. >mehr<
Ao.Univ.-Prof. Dr. Gregor Mori
Korrosionsforschung & Wasserstoffbeständigkeit

Ao.Univ.-Prof. Dr. Gregor Mori leitet am Lehrstuhl für Allgemeine und Analytische Chemie der Montanuniversität Leoben die Arbeitsgruppe AG Korrosion. Sein Team widmet sich der Erforschung chemischer und mechanischer Korrosionsmechanismen. Ein zentraler Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Wasserstoffversprödung und der Qualifizierung von Werkstoffen für die Wasserstoffwirtschaft, beispielsweise für Pipelines oder Untergrundspeicher. Als Gruppenleiter koordiniert er zudem Projekte zur Werkstoffbeständigkeit in extremen Umgebungen, wie sie in der Erdöl- und Erdgasindustrie (Sauergas) vorkommen, sowie Untersuchungen zu Passivierungsschichten von Edelstählen. Durch die Verbindung von Grundlagenforschung und industrienahen Autoklaventests liefert Mori entscheidende Erkenntnisse zur Materialentwicklung und Lebensdauervorhersage kritischer Infrastrukturen. Seine Expertise trägt maßgeblich zur Sicherheit und Nachhaltigkeit moderner Energiesysteme bei. >mehr<
Univ.-Prof. Dr. Oskar Paris
SyNergy_Mat Lab

Univ.-Prof. Dr. Oskar Paris leitet das SyNergy_Mat Lab (Synchrotron and Neutrons for Energy Materials) und ist Leiter des Lehrstuhls für Physik. Die Forschungsgruppe fokussiert sich auf die grundlegende Physik nanostrukturierter Materialien, insbesondere für fortschrittliche Energieanwendungen. Mithilfe hochkomplexer Methoden wie der Neutronen- und Synchrotronstreuung an internationalen Großforschungsanlagen untersucht das Team Phänomene auf der Nanoskala. Zu den Kernprojekten zählen die Wasserstoffspeicherung in nanoporösen Kohlenstoffen, die Ionenelektrosorption in Superkondensatoren sowie die Analyse biomineralisierter Gewebe. Durch diese tiefgreifenden Einblicke in Struktur-Funktions-Beziehungen schafft die Gruppe ein essenzielles physikalisches Fundament für hochleistungsfähige Energiespeicher und umweltfreundliche Materialkonzepte. >mehr<
Dr. Lidija Rafailovic
Nanomaterialien & Energieanwendungen

Dr. Lidija Rafailovic fokussiert sich als Wissenschaftlerin auf die hochpräzise Synthese und Charakterisierung fortschrittlicher Nanomaterialien. Ein zentraler Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Elektroabscheidung (Electrodeposition) komplexer Legierungen und poröser Metallschäume sowie die gezielte Metallisierung von graphenbasierten Verbundwerkstoffen. Durch diese maßgeschneiderten, nanostrukturierten Architekturen lassen sich die elektrochemischen Eigenschaften der Materialien signifikant optimieren. Ihre innovativen Ansätze liefern der Industrie wichtige Impulse für leistungsstärkere Komponenten in der modernen Energiespeicherung und Sensorik. >mehr<
Univ.-Prof. Dr. Christoph Rameshan
Tunable Catalyst Surfaces

Univ.-Prof. Dr. Christoph Rameshan leitet am Lehrstuhl für Physikalische Chemie der Montanuniversität Leoben die Research Group "Tunable Catalyst Surfaces". Die Gruppe konzentriert sich auf die Erforschung (elektro-)katalytischer Prozesse an heterogenen Grenzflächen, die eine Schlüsselrolle für die Energiewende spielen. Basierend auf dem ERC-Projekt „TUCAS“, das sich mit der Modifikation von Perowskit-Materialien befasste, hat die Arbeitsgruppe ihr Forschungsfeld auf komplexe Oxidmaterialien ausgeweitet. Durch gezielte Dotierung, Vorbehandlung und die Exsolution von Nanopartikeln optimiert das Team die Stabilität und Aktivität dieser Materialien für die regenerative Energiegewinnung und chemische Energiespeicherung. Unter Einsatz modernster In-situ-Spektroskopie und Synchrotron-Methoden untersucht die Gruppe Oberflächenvorgänge auf atomarer Ebene. Mit Projekten wie „SISYPHUS“ arbeitet die Forschungsgruppe zudem an industriellen Anwendungen und scale-up zur CO2-Verwertung, um Grundlagenforschung direkt in nachhaltige Technologien zu überführen.>mehr<
Dr. Parthiban Ramasamy
Ferromagnetische Gläser & Additive Fertigung

Dr. Parthiban Ramasamy forscht als PostDoc an der zukunftsweisenden Entwicklung und Charakterisierung von weichmagnetischen metallischen Gläsern sowie refraktären Hoch-Entropie-Legierungen. Als preisgekrönter Nachwuchswissenschaftler (ausgezeichnet mit dem „Early-Career Scientist Award“) liegt ein besonderer Fokus seiner Arbeit auf der additiven Fertigung (3D-Druck) dieser hochkomplexen, amorphen Systeme. Sein Ziel ist es, die strukturelle Plastizität, thermische Stabilität und die magnetischen Eigenschaften der Materialien gezielt zu optimieren. Mit seinen fundierten In-situ-Untersuchungen, unter anderem mittels Synchrotron-Röntgenbeugung, liefert er entscheidende Erkenntnisse zur Herstellung leistungsstarker, formfreier und hochfester Magnetwerkstoffe für die nächste Generation mikroelektronischer Bauteile. >mehr<
