Zum Auftakt erörterten Rektoratsmitglieder gemeinsam mit der ÖH-Vorsitzenden und der Delegation der Bundesministerin die strategische Ausrichtung der Montanuniversität in Hinblick auf Exzellenz in der Lehre, die Weiterentwicklung profilgebender Forschungsschwerpunkte und die Stärkung internationaler Netzwerke. Daran anschließend verschaffte sich die Bundesministerin im Studienzentrum einen Überblick über die Infrastruktur und Services, die Studierende und Lehrende in Studium, Forschung und Weiterbildung unterstützen.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch im Labor von Univ.-Prof. Romaner, in dem Teams aus Forschung und Entwicklung aktuelle Projekte im Bereich der Quantensensorik präsentierten. Die Gespräche zeigten, wie hochsensitive Messverfahren neue Potenziale in der Werkstofftechnik und industriellen Prozessüberwachung eröffnen. Den Abschluss bildete ein Besuch im Forschungszentrum für Wasserstoff und Kohlenstoff, wo laufende Arbeiten zu H2-Infrastruktur, CO2-Kreisläufen, Methanpyrolyse und der Nutzung von Biomasse vorgestellt wurden. Dabei wurde deutlich, wie die Montanuniversität wissenschaftliche Erkenntnisse in Lösungen für die Energie- und Rohstoffwende überführt.
Rektor Moser betonte die Bedeutung des Besuchs: „Der Dialog mit der Bundesministerin hat gezeigt, wie relevant unsere Forschungs- und Lehrschwerpunkte für die Transformation von Industrie und Gesellschaft sind. Wir verbinden exzellente Grundlagenforschung mit praxisnahen Lösungen – von der Quantensensorik bis zur nachhaltigen Prozessindustrie – und stärken damit auch unsere internationale Sichtbarkeit. Besonders wichtig ist mir, dass wir unsere Studierenden in diese Entwicklungen aktiv einbinden und ihnen die besten Voraussetzungen für eine Karriere in einem dynamischen, globalen Umfeld bieten.“
„Die großen Zukunftsfragen werden nicht im Alleingang gelöst. Fortschritt entsteht dort, wo Menschen, Institutionen und Ideen zusammenkommen. Die Montanuniversität Leoben lebt genau diesen Gedanken. In der engen Zusammenarbeit mit ihren Partner:innen, etwa im Rahmen von TU Austria, ebenso wie mit Industrie, Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und internationalen Netzwerken.
Für mich ist das ein wichtiges Signal: Wissenschaftliche Stärke entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch Zusammenarbeit. Wer Wissen teilt, Kompetenzen bündelt und Forschung gemeinsam mit Wirtschaft und Industrie in konkrete Anwendungen übersetzt, stärkt nicht nur den Forschungsstandort, sondern schafft die Grundlage für nachhaltigen Wohlstand. Die Montanuniversität Leoben zeigt eindrucksvoll, wie dieser Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis gelingen kann“, unterstreicht Bundesministerin Holzleitner in ihrem Statement.
Mit dem Besuch wurde die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis weiter vertieft. Die Montanuniversität Leoben bekräftigte ihren Anspruch, als treibende Kraft für Innovation und nachhaltige industrielle Wertschöpfung in Österreich und darüber hinaus zu wirken.
Weitere Infos
Mag. Christine Adacker
Pressesprecherin
E-Mail: christine.adacker(at)unileoben.ac.at
Tel.: 0664 80898 7224



