Montanuni ernennt zwei neue assoziierte Professorinnen

Die Montanuniversität Leoben freut sich zwei neue assoziierte Professorinnen in ihren Reihen begrüßen zu können: Dr. Eva Gerold, vom Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie und Dr. Nina Schalk, vom Lehrstuhl für Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme.

Nina Schalk: funktionale Oberflächen und Grenzflächen  

Die Werkstoffwissenschaftlerin forscht im Bereich funktionaler Oberflächen und Grenzflächen und beschäftigt sich insbesondere mit der Entwicklung innovativer Dünnschicht- und Werkstoffsysteme für Anwendungen in der Energie- und Produktionstechnik. Im Zentrum ihrer Forschung stehen die Zusammenhänge zwischen Synthese, Mikrostruktur und funktionalen Eigenschaften komplexer Werkstoffe. Aktuelle Forschungsarbeiten beschäftigen sich unter anderem mit Wasserstoffpermeationsbarrieren, die einen sicheren und effizienten Einsatz von Wasserstoff als Energieträger unterstützen sollen, sowie nanostrukturierten Werkstoffsystemen für Zukunftstechnologien. 

Seit 2013 leitet Nina Schalk die Forschungsgruppe „Advanced Surface Engineering“ an der Montanuniversität Leoben. Die Werkstoffwissenschaftlerin engagiert sich international in wissenschaftlichen Fachgremien. Sie ist Autorin von mehr als 80 wissenschaftlichen Publikationen und wurde für ihre wissenschaftlichen Leistungen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Josef Krainer Würdigungspreis sowie dem Preis der Christian Doppler Gesellschaft für Forschung und Innovation.

Eva Gerold: nachhaltiges Batterierecycling

Dr. Gerold widmet sich der Entwicklung innovativer Recyclingstrategien für metallhaltige Sekundärrohstoffe – mit einem besonderen Schwerpunkt auf Batterietechnologien. Im Zentrum ihrer Forschung steht die Rückgewinnung und Wiederverwertung von Materialien aus Lithium sowie Natrium-Ionen- und Feststoffbatterien, deren industrielle Relevanz in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird. Das Ziel dabei ist es, bereits heute die technologischen Grundlagen für wirtschaftlich und ökologisch tragfähige Recyclingverfahren von morgen zu schaffen.

Seit 2025 leitet die Wissenschaftlerin das Christian Doppler Labor für Fortschrittliches Recycling von Lithium-Ionen-Batterien an der Montanuniversität Leoben. Im März 2026 wurde das CD-Labor mit dem renommierten Abfallwirtschaftspreis „Phönix“ in der Kategorie „Innovation“ ausgezeichnet. Gerold wurde für ihre Forschungsleistung wiederholt gewürdigt. Im März dieses Jahres erhielt sie einen Josef Krainer-Würdigungspreis, der Höchstleistungen für junge Forscher*innen in fortgeschrittener wissenschaftlicher Laufbahn würdigt. 

Mit ihrer Forschung leisten die beiden neuen assoziierten Professorinnen der Montanuniversität Leoben wichtige Beiträge zu zentralen Zukunftsthemen: Eva Gerold trägt mit ihrer Forschung entscheidend zur Weiterentwicklung ressourcenschonender Technologien bei und stärkt damit die Positionierung der Montanuniversität als führende Institution im Bereich des Recyclings und der nachhaltigen Rohstoffgewinnung. Nina Schalk leistet mit ihrer Forschung im Bereich funktionaler Oberflächen und Grenzflächen einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung maßgeschneiderter Materialien für innovative Anwendungen.

Assoz.-Prof. Dr. Nina Schalk (l.) und Assoz.-Prof. Dr. Eva Gerold (r.). Foto: MUL/Tauderer

Assoz.-Prof. Dr. Nina Schalk (l.) und Assoz.-Prof. Dr. Eva Gerold (r.). Foto: © MUL/Tauderer

Assoz.-Prof. Dr. Nina Schalk. Foto: © MUL/Tauderer

Assoz.-Prof. Dr. Nina Schalk. Foto: © MUL/Tauderer

Assoz.-Prof. Dr. Eva Gerold. Foto: © MUL/Tauderer

Assoz.-Prof. Dr. Eva Gerold. Foto: © MUL/Tauderer

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