#Unisretten: Keine Kürzungen bei den Universitäten

Unter dem Motto #Unisretten formiert sich österreichweit Widerstand gegen die angekündigten Kürzungen im Universitätsbudget. Rektorate und Studierendenvertretungen warnen vor den weitreichenden Folgen für Forschung, Lehre und den Wissenschaftsstandort. Vor diesem Hintergrund wurde nun von der Österreichischen Hochschüler*innenschaft eine Petition gegen den budgetären Kahlschlag an den Universitäten gestartet.

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Bereits am 27. und 28. Mai fanden in Wien und Graz Proteste statt, bei denen Studierende, Forscherinnen und Forscher sowie weitere Universitätsangehörige gegen die angekündigten Kürzungen im Universitätsbudget demonstrierten.

Rektor Moser zu den geplanten Budgetkürzungen: 
„Als Rektor der Montanuniversität Leoben warne ich eindringlich vor den geplanten Budgetkürzungen. Sie bedeuten weniger Innovation, bremsen Zukunftstechnologien und schwächen den Forschungs- und Hochschulstandort Österreich nachhaltig. Wenn Mittel für Labore, Geräte und qualifiziertes Personal fehlen, verlieren wir Talente, verzögern Schlüsselprojekte und riskieren, europäische Förderungen und Industriekooperationen nicht mehr ausschöpfen zu können. Das trifft nicht nur die Universitäten, sondern die gesamte Wertschöpfungskette: von Ausgründungen und Start-ups über die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe bis hin zu regionalen Arbeitsplätzen. Gerade in Zeiten von Energie- und Klimawende, effizienter Ressourcennutzung und Digitalisierung braucht es starke, verlässliche Forschung und exzellente Lehre. Universitäten sind kein Kostenfaktor, sondern der Motor für Wohlstand, Resilienz und technologische Souveränität. Wer heute bei Bildung und Forschung spart, zahlt morgen mit weniger Wettbewerbsfähigkeit, mehr Abhängigkeit und verpassten Chancen.“

Foto: © Med Uni Graz/Foto Fischer

Foto: © Med Uni Graz/Foto Fischer

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