Unter dem Leitthema „Fortschritte bei der Aufbereitung primärer und sekundärer Rohstoffe – Maschinen, Verfahren, Produkte“ spannte das Seminar einen breiten inhaltlichen Bogen über aktuelle Fragestellungen und technologische Entwicklungen der Aufbereitungstechnik. Insgesamt 18 Fachvorträge boten fundierte Einblicke in innovative Maschinenkonzepte, neue Verfahren sowie zukunftsweisende Produkte entlang der roh- und reststoffverarbeitenden Wertschöpfungskette.
Mit mehr als 245 internationalen Teilnehmer*innen verzeichnete das Seminar erneut einen deutlichen Zuwachs. Dieses stetige Wachstum der Tagung unterstreicht das anhaltend hohe Interesse an der Veranstaltung und bestätigt die Rolle als zentrale Plattform für Wissensaustausch und fachliche Vernetzung. Ergänzt wurde das Vortragsprogramm durch eine begleitende Fachausstellung der Zulieferindustrie, die einen umfassenden Überblick über aktuelle technische Lösungen und Markttrends bot.
Ein besonderer Höhepunkt war der traditionelle Aufbereiterabend, der gezielt als Kontaktplattform für Studierende sowie Vertreter*innen aus Industrie, Maschinen- und Anlagenbau konzipiert ist. Drei Absolventen des Masterstudiums Rohstoffverarbeitung berichteten über ihre beruflichen Werdegänge und teilten praxisnahe Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag. Der offene Austausch bot wertvolle Einblicke in die Karrierewege, Herausforderungen und Chancen der Branche.
Das Aufbereitungstechnische Seminar 2026 erwies sich damit nicht nur als Forum für hochkarätiges Fachwissen, sondern auch als bedeutendes Netzwerkevent der Aufbereitungstechnik. Mit der erfolgreichen Durchführung setzt die Montanuniversität Leoben erneut einen wichtigen Impuls für die ökologische und ökonomische Bedeutung der Branche und die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte.


