CEO der voestalpine zu Gast an der Montanuniversität Leoben

Am 28. Jänner besuchte Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG, die Montanuniversität Leoben. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der intensive Austausch mit Rektor Peter Moser sowie Vizerektor für Forschung und Nachhaltigkeit, Helmut Antrekowitsch, zu aktuellen Herausforderungen in Industrie und Wissenschaft.

Die Montanuniversität Leoben und die voestalpine verbindet seit vielen Jahren eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit. In zahlreichen gemeinsamen Projekten – darunter Christian-Doppler-Labors, COMET-Zentren sowie Forschungsprojekte gefördert durch FFG und FWF – werden jährlich Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Millionen-Euro-Bereich erfolgreich umgesetzt.

Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine, betonte die Bedeutung spezialisierter Universitäten für die Industrie: „Wir brauchen hochspezialisierte Universitäten wie die Montanuniversität Leoben, damit wir den so dringend benötigten Nachwuchs an Ingenieurinnen und Ingenieuren für Innovationen im Produktionsbereich höchst qualifizierter Stähle zur Verfügung haben.“ 

Auch Rektor Peter Moser von der Montanuniversität Leoben unterstrich die Signifikanz einer engen Verbindung zwischen Wissenschaft und Industrie: „Die Symbiose aus hochinnovativen Unternehmen wie der VOEST und hochspezialisierten Universitäten wie der Montanuniversität ist die Basis für eine globale Know-how-Führerschaft.“

Forschung und Innovation im Mittelpunkt des Besuchs

Im Rahmen des Besuchs fand zudem ein fachlicher Austausch mit Professorin Susanne Michelic, der Leiterin des Lehrstuhls für Eisen- und Stahlmetallurgie an der Montanuniversität Leoben statt. Erörtert wurden dabei metallurgische Fragestellungen im Eisen- und Stahlbereich. Beim anschließenden Rundgang durch das Forschungszentrum für Wasserstoff und Kohlenstoff (H2C Zentrum) zeigte sich Herbert Eibensteiner beeindruckt von den dort erzielten Ergebnissen, die auch für die voestalpine wichtig sind. „Hier spielt sich globale Spitzenforschung ab“, so Eibensteiner.  

Darüber hinaus stellte Vizerektor Helmut Antrekowitsch aktuelle Forschungsansätze zur Methanpyrolyse vor, während Professorin Susanne Michelic Einblicke in die Plasmalyse sowie einen innovativen Multikathoden-Ofen gab.

Abschließend bekräftigten beide Seiten ihre Absicht, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen – dies betrifft sowohl Kooperationen in Forschung und Entwicklung als auch den Marketingbereich. Rektor Moser bedankte sich in diesem Zusammenhang außerdem für die Möglichkeit, die Montanuniversität Leoben in der „Stahlwelt Linz“ präsentieren zu können.

v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Robert Obenaus-Emler, Rektor Peter Moser, Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG, Univ.-Prof. Susanne Michelic und Vizerektor Helmut Antrekowitsch. Foto: © MUL

v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Robert Obenaus-Emler, Rektor Peter Moser, Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG, Univ.-Prof. Susanne Michelic und Vizerektor Helmut Antrekowitsch. Foto: © MUL

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