In seiner Dissertation im Bereich der Werkstoffwissenschaften entwickelte Schnalzger eine softwaregestützte Methodik zur Prognose von Materialermüdung in Eisenbahnweichen auf Basis neuartiger Kontaktschädigungsmodelle. Ziel ist es, Schädigung frühzeitig zu erkennen und damit die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Eisenbahninfrastruktur zu erhöhen.
Ergänzend entwickelte er neuartige Laborexperimente zur einsatznahen Prüfung von Hochleistungswerkstoffen für den Einsatz im Schienenverkehr. Das internationale Forschungskonsortium wurde von der Materials Center Leoben GmbH (MCL) koordiniert. Ihm gehörten sowohl namhafte Branchenführer der österreichischen Eisenbahnindustrie, als auch die Montanuniversität Leoben, das Erich Schmid Institut für Materialwissenschaft (ESI) und die Universität Sheffield an. Mit der Auszeichnung wird insbesondere die hohe wissenschaftliche Qualität und Praxisrelevanz der Dissertation gewürdigt.


