Der „Phönix“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sowie des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbands und gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen im Bereich der Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Österreich.
Auszeichnung für innovative Batterierecycling-Forschung
In der Kategorie „Innovation“ wurde das von Dr. Eva Gerold geleitete Christian-Doppler-Labor für Fortschrittliches Recycling von Lithium-Ionen-Batterien am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie der Montanuniversität Leoben mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Das prämierte Forschungsprojekt adressiert zentrale Herausforderungen der nachhaltigen Rohstoffversorgung und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung effizienter und zukunftsorientierter Recyclingtechnologien für Lithium-Ionen-Batterien.
Angesichts der steigenden Bedeutung von Batterietechnologien für die Energiewende kommt der Rückgewinnung kritischer Rohstoffe eine Schlüsselrolle zu. Das ausgezeichnete Projekt überzeugt insbesondere durch seinen hohen Innovationsgrad sowie seine Relevanz für eine ressourcenschonende und zukunftsorientierte Kreislaufwirtschaft.
Die hohe Qualität der Einreichungen spiegelte sich auch 2026 in einer Rekordbeteiligung wider: Insgesamt wurden 71 Projekte eingereicht, was die wachsende Bedeutung innovativer Lösungen in der Abfallwirtschaft unterstreicht.
Mit der Auszeichnung wird die internationale Sichtbarkeit der Forschung an der Montanuniversität Leoben weiter gestärkt und ein bedeutender Impuls für die Weiterentwicklung nachhaltiger Technologien im Bereich der Nichteisenmetallurgie gesetzt.



