Mit Chemie den Green Deal vorantreiben

Ass.-Prof. PD. Dr. Johanna Irrgeher vom Lehrstuhl für Allgemeine und Analytische Chemie und ihr Team sind an zwei neuen internationalen Projekten maßgeblich beteiligt. Beide Projekte bieten Doktorats- und Post-Doc-Stellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Die Mur erforschen

Im FWF-Projekt „MURmap“ ist Priv.-Doz. Dr. Johanna Irrgeher als Projektleiterin tätig. Hier wird in Zusammenarbeit mit der Geological Survey aus Slowenien das Mureinzugsgebiet geochemisch und auf anthropogenen Einfluss erforscht. „Wir erhoffen uns neue wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, wie sich Schadstoffe in Flüssen verhalten“, erklärt Irrgeher. Die im Rahmen dieses Projekts gewonnenen Daten werden auch als Grundlage für Expertenwissen für eine mögliche Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Flussgewässer und Sedimente dienen.

Weitere Infos zum Projekt: https://www.murmap.at/en/

Messunsicherheiten verringern

Im EU-Projekt „MetroPOEM“ beschäftigen sich 22 Forscherteams aus ganz Europa mit Messunsicherheiten. Das Ziel des europäischen Green Deals, die Umweltverschmutzung auf null zu reduzieren, erfordert die Entwicklung hochempfindlicher Techniken zum Nachweis kleinster Mengen von Schadstoffen und zur Bestimmung ihrer Isotopenverhältnisse. Die Massenspektrometrie ist eine Schlüsselmethode für die Bestimmung nicht-radioaktiver Schadstoffe und gewinnt zunehmend an Bedeutung. „Mit Hilfe dieses Projekts möchten wir vergleichbare Messmethoden mit geringen Messunsicherheiten entwickeln, um Elemente in der Umwelt besser rückverfolgen zu können“, erläutert Irrgeher.

Weitere Infos zum Projekt: https://www.npl.co.uk/euramet/metropoem

Weitere Informationen

Priv.-Doz. Ass.-Prof. Dr. Johanna Irrgeher
Lehrstuhl für Allgemeine und Analytische Chemie
johanna.irrgeher@unileoben.ac.at
Tel.: 03842 402 1204

Das Forschungsteam entnimmt Wasserproben aus der Mur.

Das Projekt beschäftigt sich mit Schadstoffen in der Mur.

zurück